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"Lächerlich": Max Verstappen bei Heimrennen auf Brutalo-Kurs

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Räikkönen und Lauda fluchen  

Verstappen bei Heimrennen auf Brutalo-Kurs

29.08.2016, 09:38 Uhr | dpa

"Lächerlich": Max Verstappen bei Heimrennen auf Brutalo-Kurs. Gleich knallt es: Max Verstappen (links) räumt in Spa nach dem Start Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel ab. (Quelle: dpa)

Gleich knallt es: Max Verstappen (links) räumt in Spa nach dem Start Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel ab. (Quelle: dpa)

Die "Max-Mania" schien Shootingstar Max Verstappen offenbar etwas zu sehr anzutreiben. Der 18-Jährige war vor zigtausenden seiner Fans beim Großen Preis von Belgien auf Brutalo-Kurs und letztlich einer der großen Verlierer des Formel-1-Rennens.

"Das ist verdammt lächerlich", fluchte Kimi Räikkönen bei einem der Verstappen-Manöver. Der 36 Jahre alte Finne erlebte so etwas wie sein persönliches Déjà vu mit dem Teenager. Schon in Budapest im vorletzten Rennen vor der Sommerpause hatte er über die Fahrweise von Verstappen geschimpft.

Haarscharf an der Wand entlang

Diesmal sorgte der Niederländer wieder für Ärger. Erstmals von der ersten Reihe ins Rennen gegangen, wollte sich Verstappen nach schlechtem Start in der ersten Kurve noch an Räikkönen und dessen Teamkollegen Sebastian Vettel vorbeizwängen. 

Verstappen steuerte seinen Red Bull haarscharf an der Wand entlang über die Randsteine. Er und die Ferraris überstanden es nicht schadlos, wurden zurückgeworfen.

Lauda: "Der Junge gehört in die Psychiatrie"

Weiter hinten kam es erneut zum Duell Räikkönen gegen Verstappen. Der Youngster verteidigte sich - hart und kompromisslos. "Er versucht mich von der Strecke zu drängen", schimpfte der "Iceman" ungewöhnlich aufgebracht. Bei Sky erklärte Formel-1-Experte Marc Surer: "Das ist gefährlich."

Niki Lauda fand sehr deutliche Worte. "Der Junge gehört in die Psychiatrie", schimpfte der Mercedes-Aufsichtsratschef bei RTL und sagte, dass Verstappen nochmal die Schule besuchen müsse. "Ein junger Mann, der ein Jahrhunderttalent ist, muss seinen Kopf einschalten und darf andere nicht gefährden", so der Österreicher.

"Verteidige nur meine Position"

Verstappen hingegen verstand die Welt nicht mehr. Bestraft wurden seine Aktionen von den Rennkommissaren nicht, nicht einmal untersucht. Daher fühlte sich der Teenager auch unschuldig. "Ich verteidige nur meine Position. Wenn das jemandem nicht passt, dann ist das dessen Problem", betonte der Red-Bull-Fahrer.

Er fahre immer am Limit, nur so werde man erfolgreich, hatte Verstappen schon vor dem Belgien-Rennen erklärt. "Wenn man sich unterhalb des Limits bewegt, dann wird man nie das erreichen, zu dem man eigentlich fähig ist." In Spa war für den Red-Bull-Piloten am Ende Platz elf das Limit.

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