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Max Verstappen teilt nach Spa-Rennen gegen Vettel und Co. aus

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"Eine große Lüge"  

Verstappen teilt gegen Vettel und Co. aus

30.08.2016, 13:15 Uhr | sid

Max Verstappen teilt nach Spa-Rennen gegen Vettel und Co. aus. Max Verstappen will die Kritik von allen Seiten an seiner Person nicht auf sich sitzen lassen. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Max Verstappen will die Kritik von allen Seiten an seiner Person nicht auf sich sitzen lassen. (Quelle: LAT Photographic/imago)

Red-Bull-Pilot Max Verstappen wurde für seine rabiate Fahrweise beim Formel-1-Rennen in Belgien scharf kritisiert. Nun teilt der Niederländer mit deutlichen Worten gegen seine Kontrahenten Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen (beide Ferrari) aus und zeigt sich weiter uneinsichtig.

Der Vorwurf, er habe in Spa Unfälle provoziert, sei "eine große Lüge", sagte der 18-Jährige: "Ich habe nur meine Position verteidigt. Wenn das jemandem nicht gefällt, dann ist das sein Problem."

Räikkönen und Vettel, so der Youngster, sollten sich zudem "schämen" für ihre Kritik: "Wenn sie mein Rennen versauen, werde ich es ihnen nicht leicht machen. Das sollten sie schon verstehen. Ich sage doch nicht: Kommt, fahrt vorbei."

Vettel: "Ich mag Max"

Schon in der ersten Kurve von Spa war es allerdings Verstappen, der viel gewagt und einen Crash mit Vettel und Räikkönen provoziert hatte. Anschließend ging er mit plötzlichen Spurwechseln gegen Räikkönen vor, alle drei Piloten verpassten aufgrund dieser Vorfälle deutlich das Podest.

Räikkönen hatte sich während und nach dem Rennen ausführlich über Verstappens riskante Fahrweise beschwert. Er vertraue allen Fahrern, "aber ihm vertraue ich nicht", sagte der Finne.

Vettel hielt sich allerdings mit Kritik zurück. Er wolle all das "nicht dramatisieren. Ich mag Max, er fährt aggressiv, das ist ja eine gute Sache." Auch der viermalige Weltmeister sieht aber Gesprächsbedarf: "Es gibt ein paar Manöver, mit dem der Rest nicht glücklich ist. Da muss es beim ihm vielleicht 'klick' machen."

Lauda: "Der Junge gehört in die Psychiatrie"

Niki Lauda hingegen lederte richtig los und zeigte sich wenig diplomatisch. "Der Junge gehört in die Psychiatrie", schimpfte der Mercedes-Aufsichtsratschef bei RTL und sagte, dass Verstappen nochmal die Schule besuchen müsse. "Ein junger Mann, der ein Jahrhunderttalent ist, muss seinen Kopf einschalten und darf andere nicht gefährden", so der Österreicher.

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