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Nach Formel-1-Verkauf: Teams sollen Anteile kaufen

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Formel 1 auf Kurswechsel  

Nach Milliarden-Deal: Teams sollen Anteile kaufen

08.09.2016, 10:14 Uhr | dpa

Nach Formel-1-Verkauf: Teams sollen Anteile kaufen. Lauda, Zetsche und Wolff (von links): Auch die Mercedes-Bosse müssen nun beraten, ob sie Anteile der Formel 1 kaufen. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Lauda, Zetsche und Wolff (von links): Auch die Mercedes-Bosse müssen nun beraten, ob sie Anteile der Formel 1 kaufen. (Quelle: Crash Media Group/imago)

Nach der Übernahme durch Liberty Media steht die Formel 1 vor einer Neuausrichtung. Das US-Unternehmen will mit der Rennserie neue Erlösquellen erschließen, die Vermarktung modernisieren und für seine Pläne auch die Teams als Mit-Investoren gewinnen.

Mercedes und Co. sollen demnach Anteile an der Königsklasse des Motorsports kaufen. Die detaillierten Bedingungen würden demnächst vereinbart, hieß es. Einige Teams haben bereits Interesse an dem Geschäft signalisiert. Schon früher hatten einige Teams den Kauf von Formel-1-Anteilen geprüft, wegen zu hoher Forderungen vom bisherigen Hauptgesellschafter CVC war dies jedoch gescheitert.

Machtkampf wird erwartet

Experten erwarten zudem einen Machtkampf zwischen Geschäftsführer Bernie Ecclestone, der vorerst im Amt bleiben darf, und dem neuen Formel-1-Vorstandschef Chase Carey. "Ich sehe die große Chance, der Formel 1 dabei zu helfen, sich zum Wohle des Sports, der Fans, der Teams und der Investoren weiter zu entwickeln und zu wachsen", sagte der US-Amerikaner Carey, ein langjähriger Vertrauter des australischen Medienmoguls Rupert Murdoch.

Nach Angaben der Unternehmen zahlt Liberty Media 4,4 Milliarden US-Dollar (etwa 3,93 Milliarden Euro). Zudem sollen Schulden in ähnlicher Höhe übernommen werden. Insgesamt werde die Formel 1 bei der Transaktion mit acht Milliarden US-Dollar bewertet.

Soziale Medien und Bewegtbilder rücken in den Fokus

Es wird erwartet, dass Liberty Media die Formel 1 künftig deutlich stärker im Bereich der digitalen Medien positionieren will. Der 85 Jahre alte Ecclestone hatte das Internet und soziale Medien wie Twitter und Facebook bislang für das Marketing weitgehend ignoriert.

Zudem dürfte der neue Besitzer künftig seinen Fokus stärker darauf legen, die Erlöse mit den Bewegtbildern von der Formel 1 zu steigern. Ecclestone hatte Umsatz und Gewinn vor allem über die stetig steigenden Gebühren für die Rennstrecken-Betreiber erhöht.

Goldene Schumi-Zeiten sind längst vorbei

Die Formel 1 hat sich in den vergangenen Jahrzehnten unter der Führung von Ecclestone zu einem Milliarden-Geschäft entwickelt. Der Brite vereinte die Teams und organisierte die gemeinsame Vermarktung, mit der die Rennserie inzwischen nahezu zwei Milliarden Dollar jährlich erlöst.

In Deutschland erlebte die Rennserie mit dem Einstieg des TV-Senders RTL und dem Aufstieg von Michael Schumacher zum siebenmaligen Weltmeister ihre Blüte. Mehr als zehn Millionen Zuschauer sahen zu Beginn des Jahrtausends im Schnitt die Rennen. Seither ist das Interesse spürbar gesunken, obwohl Sebastian Vettel das Erbe Schumachers antrat und zwischen 2010 und 2013 vier WM-Titel gewann.

Die Kritik von Fans und Experten richtete sich zuletzt vor allem gegen die häufigen Regeländerungen und die nun schon im dritten Jahr anhaltende Dominanz des Mercedes-Teams. Sogar Ecclestone selbst hatte sich mehrfach abfällig über die Entwicklung geäußert. Der neue Eigentümer könnte nun für einen Kurswechsel sorgen.

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