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Formel 1: Sebastian Vettel erlebt in Mexiko Rennen zum Vergessen

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Ärger wegen Strafe  

Vettel erlebt erneut Rennen zum Vergessen

31.10.2016, 13:34 Uhr | dpa

Formel 1: Sebastian Vettel erlebt in Mexiko Rennen zum Vergessen. Gute Laune dahin: Sebastian Vettel wurde in Mexiko auf Platz fünf zurückgestuft. (Quelle: imago)

Gute Laune dahin: Sebastian Vettel wurde in Mexiko auf Platz fünf zurückgestuft. (Quelle: imago)

Kurze Freude - dann doch wieder mal ein Sonntag zum Vergessen: Sebastian Vettel wurde für ein verbotenes Manöver beim Grand Prix von Mexiko bestraft und verlor damit Rang drei.

Der Ferrari-Pilot wurde mit einer Zehn-Sekunden-Strafe belegt und fiel damit in der Wertung des drittletzten Rennens dieser Formel-1-Saison auf den fünften Platz zurück. In der Folge rückten die Red-Bull-Piloten Daniel Ricciardo und Max Verstappen auf den dritten und vierten Rang vor.

Lewis Hamilton hatte den Grand Prix vor seinem Mercedes-Teamrivalen Nico Rosberg gewonnen.

Die Rennkommissare sahen es nach Auswertung von Video-Bildern und Telemetrie-Daten als erwiesen an, dass Vettel in einem Duell mit Ricciardo unerlaubterweise während eines Bremsvorgangs die Fahrtrichtung geändert und damit gegen Artikel 27.5. der Sportregularien verstoßen habe. Der Australier im Red Bull habe daraufhin ausweichen müssen. Die Stewards beschrieben Vettels Manöver als "unnatürliche Richtungsänderung" seines Wagens.

"Wir hätten das Podest völlig verdient gehabt, die Bürokratie hat es uns aber genommen", schimpfte Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene. Die Strafe sei einfach "irgendwie ungerecht".

"Hier ist eine Nachricht an Charlie: Fuck off!"

In Runde 68 lieferte sich Vettel zudem ein Duell um den dritten Platz mit dem zweiten Red-Bull-Piloten Verstappen: Der Holländer verbremste sich und fuhr quer über die Wiese, um seine Position nicht zu verlieren. 

Vettel reagierte mit Unverständnis auf den Vorfall, wetterte per Teamfunk gegen Rennleiter Charlie Whiting: "Hier ist eine Nachricht an Charlie: Fuck Off!" (zu Deutsch: "Verpiss dich"). Red Bull bat den Youngster, Vettel vorbeiziehen zu lassen - Verstappen weigerte sich aber und fuhr als Dritter über die Ziellinie.

Vettel äußerte gegenüber Verstappen nach dem Rennen mit erhobenem Zeigefinger seinen Unmut. Dieser zeigte aber kein Verständnis für die Attacke: "Er sollte zurück in die Schule gehen und seine Manieren überdenken. Er ist immer so frustriert und schimpft so viel."

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