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Nico Rosberg besucht Wiesbaden: Bürgermeister glaubte an Scherz

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"Muss ein Fake sein"  

Bürgermeister hielt Rosbergs Anfrage für einen Scherz

30.11.2016, 12:17 Uhr | dpa

Formel-1-Weltmeister stattet Wiesbaden einen Besuch ab

Nico Rosberg habe sich dabei über Facebook selbst eingeladen.

Formel-1-Weltmeister stattet Wiesbaden einen Besuch ab. (Quelle: Reuters)


Der Wiesbadener Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) hielt die Anfrage des neuen Formel-1-Weltmeisters Nico Rosberg zunächst für einen Scherz.

"Ich dachte mir: So locker, so cool. Das kann nicht echt sein, das muss ein Fake sein", sagte Gerich beim Empfang des neuen Champions in seiner Heimatstadt. Rosberg hatte sich sogar via Telefon melden müssen, um sicherzustellen, dass sein Post echt war.

"Ich musste höchstpersönlich anrufen. Ich war dann noch zweieinhalb Minuten in der Warteschleife, um zu verifizieren, dass ich wirklich der Nico bin", erzählte der 31-Jährige, "das war gar nicht so einfach".

Am Ende kamen OB Gerich und Mercedes-Pilot Rosberg aber doch noch zusammen. "Seit 8.58 Uhr war es dann verbrieft - der frischgebackene Formel-1-Weltmeister hat sich gemeldet", berichtete Gerich.

"Handkäs mit Musik ganz schön lecker"

Rosberg wurde in Wiesbaden von rund 500 Fans begeistert empfangen. Drei Tage nach seinem Titelgewinn machte der Champion erstmals wieder in Deutschland Station. "Ich möchte diese Zeit so sehr genießen wie möglich", sagte Rosberg, der kulinarisch eine neue Erfahrung machte. "Ich bin begeistert, das hatte ich noch nicht gegessen", meinte er nach seiner ersten Portion "Handkäs mit Musik". Das sei "ganz schön lecker" gewesen.

Rosberg hat in Wiesbaden noch Familie, seine Mutter Sina stammt aus der Stadt. "Wenn ich an Deutschland denke, denke ich an Wiesbaden", versicherte der Sohn des Formel-1-Weltmeisters von 1982 Keke Rosberg. "Ich habe schöne Kindheitserinnerungen."

Rosberg nimmt Hamilton nochmals in Schutz

Rosberg zeigte erneut Verständnis für die umstrittene Renntaktik seines geschlagenen Mercedes-Rivalen Lewis Hamilton im Saisonfinale. "Ich finde es schade, dass das Thema so aufgebaut wird", sagte er. "Ich kann die Teamseite verstehen, wir fahren immer unter bestimmten Rahmenbedingungen. Gleichzeitig kann ich Lewis verstehen, wir sind Kämpfer im Auto, es geht um den WM-Titel. Ich kann verstehen, dass er auch mal über's Limit geht."

Rosberg hatte sich in Abu Dhabi erstmals zum Weltmeister gekrönt. Hamilton hatte in der Schlussphase des Saisonfinales sein Tempo gedrosselt, um seinen deutschen Kontrahenten noch in Positionskämpfe mit den Verfolgern zu verwickeln. "Ich finde es unsinnig, dass das so diskutiert wird", betonte Rosberg nun.

Der dritte deutsche Weltmeister nach Michael Schumacher und Sebastian Vettel rechnet damit, dass der Brite an seiner Niederlage "einige Zeit" zu knabbern hat. "Ich schließe es nicht aus, dass das Verhältnis besser wird. Aber es wird immer schwierig bleiben. Wir fahren die ganze Zeit um die Rennsiege und die Titel. Was uns hilft, ist, dass wir diesen Grundrespekt voreinander haben", sagte er.

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