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Formel 1: Dämpfer bei Tests für Vettel, Bestzeit für Bottas

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Bottas bei F1-Test mit Bestzeit  

Erst schnell, dann bleibt Vettels Ferrari einfach stehen

01.03.2017, 18:43 Uhr | sid, dpa

Formel 1: Dämpfer bei Tests für Vettel, Bestzeit für Bottas. Marathon-Mann: Sebastian Vettel spulte bei den Tests in Barcelona ein enormes Pensum ab. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Marathon-Mann: Sebastian Vettel spulte bei den Tests in Barcelona ein enormes Pensum ab. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Er war schnell unterwegs. Doch es gab auch einen ersten kleinen Dämpfer für Sebastian Vettel und Ferrari: Der viermalige Weltmeister blieb am Mittwoch rund zehn Minuten vor dem Ende des dritten Tags der Formel 1-Testfahrten aus zunächst ungeklärten Gründen mit seinem Boliden auf der Start-Ziel-Geraden Circuit de Barcelona-Catalunya liegen. Bis dahin hatte der Heppenheimer im Ferrari allerdings erneut einen guten Eindruck hinterlassen.

"Das Auto ist einfach ausgegangen. Wir hätten das sicher ein bisschen besser timen können, damit es einfach in der Boxengasse passiert", sagte Vettel und grinste. Wirklich Sorgen um die Zuverlässigkeit seines Wagens machte er sich nach dem Zwischenfall nicht. "Dafür gibt es keinen Grund", sagte er und ergänzte: "Wir haben eine ordentliche Zahl an Runden gefahren, aber wir wissen, dass wir uns noch verbessern müssen. Am wichtigsten ist, dass wir jetzt laufen."

Vettel stellte im SF70-H den Höchstwert von 139 Runden auf, mit einer persönlichen Tagesbestzeit von 1:19,952 Minuten musste sich der 29-Jährige zudem nur dem Finnen Valtteri Bottas (Mercedes) geschlagen geben. Der Nachfolger des zurückgetretenen Weltmeisters Nico Rosberg blieb in 1:19,705 Minuten unter jeder Qualifying-Bestzeit, die in der Vergangenheit auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya gefahren worden war.

Rookie Stroll mit Ausritt

Auf Rang drei der Tageswertung folgte Daniel Ricciardo (Australien) im Red Bull bereits mit einigem Abstand (1:21,153/69 Runden). Der Emmericher Nico Hülkenberg kam in seinem Renault in 1:21,791 Minuten auf Rang fünf (42 Runden), dabei musste sich der 29-Jährige etwas überraschend hinter seinem britischen Teamkollegen Jolyon Palmer (1:21,396) einreihen, der Viertschnellster war.

Der dreimalige Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien/94 Runden) setzte diesmal auf Rennsimulationen und wurde mit einer persönlichen Bestzeit von 1:22,090 Minuten Siebter. Der 32-Jährige übernahm das Mercedes-Cockpit nach der Mittagspause von Bottas, der am Dienstag Long Runs gefahren war.

Rookie Lance Stroll zahlte erneut reichlich Lehrgeld. Wie schon am Vortag beschädigte der 18 Jahre alte Kanadier seinen Williams bei einem neuerlichen Ausritt so stark, dass der englische Rennstall den Testtag vorzeitig beenden musste.

"Absolut monströs"

Am Vormittag hatte Rosberg seinem ehemaligen Arbeitgeber Mercedes einen kurzen Besuch abgestattet. Dabei plauderte er auch locker mit seinem Nachfolger Bottas und sah sich die neuen Boliden in der Teamgarage aus der Nähe an.

"Das Auto sieht nach den Regeländerungen absolut monströs aus, und die Fahrer sind schon ganz aufgeregt. Es ist cool, hier zu sein und einfach ein bisschen rumzulaufen", sagte Rosberg.

Endgültiges Aus für Manor

Die ersten Testfahrten in Spanien enden am Donnerstag. Vettel wird dann nicht mehr fahren, er tauscht das Cockpit wie geplant mit Teamkollege Räikkönen. An den ersten Tagen entwickelte sich der Probelauf zur Kraftprobe zwischen Mercedes und Ferrari. "Es gibt sicher Schlimmeres als einen Kampf Mercedes gegen Ferrari an der Spitze. Das wäre gut für den Sport", sagte Rosberg.

Allerdings geben die Rundenzeiten nur bedingt Auskunft über das tatsächliche Kräfteverhältnis gut drei Wochen vor dem Saisonstart Ende März in Melbourne. Da jedes Team sein eigenes Programm fährt und mit unterschiedlichen Reifen und Benzinmengen experimentiert, sind die Zeitentabellen nur ein vorsichtiger Fingerzeig für das neue Jahr.

Unterdessen ist für das insolvente Manor-Team endgültig kein Platz mehr in der Formel 1. Der Weltverband FIA bestätigte mit der Veröffentlichung der offiziellen Starterliste für die neue Saison das Aus für den britischen Rennstall. Dem Vernehmen nach hatte Manor kurz zuvor die Hoffnung auf eine Rettung in letzter Minute aufgegeben und die Anmeldung für einen Startplatz zurückgezogen. Damit gehen nur noch zehn Teams ins Rennen.

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