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Norbert Haug: So kann Ferrari Sebastian Vettel halten

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Ex-Mercedes-Boss Haug  

So kann Ferrari Vettel halten

30.03.2017, 17:25 Uhr | sid, gh

Norbert Haug: So kann Ferrari Sebastian Vettel halten. Norbert Haug war von 1990 bis 2012 Motorsportchef von Mercedes. (Quelle: imago)

Norbert Haug war von 1990 bis 2012 Motorsportchef von Mercedes. (Quelle: imago)

Der frühere Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug sieht in der aktuellen Stärke von Ferrari die Grundlage für eine lange Ehe zwischen dem viermaligen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und der Scuderia.

"Ferrari tut gut daran, ihm ein Auto zu bauen wie in Australien. Dann ist die Sicherheit am größten, dass er bleibt", sagte Haug im "Sporttalk Heimspiel!".

Vettel bricht Dominanz der Silberpfeile

Vettel hatte am Sonntag überraschend den Saisonauftakt in Melbourne vor dem großen WM-Favoriten Lewis Hamilton gewonnen. Nach der verkorksten letzten Saison wirkt der Ferrari-Pilot in diesem Jahr endlich wie ein ernsthafter Herausforderer der seit drei Jahren dominierenden Silberpfeile.

WIRD VETTEL WELTMEISTER?

Wechselt Vettel zu Mercedes?

"Wenn er sieht, dass er mit Ferrari auf Dauer Weltmeister werden kann, dann fühlt er sich da pudelwohl", sagte Haug: "Wenn nicht, dann muss man akzeptieren, dass er einen möglichen Wechsel ins Auge fasst." Vettels Vertrag läuft am Ende des Jahres aus, auch über einen möglichen Wechsel zu Mercedes wird anhaltend spekuliert.

Mit einem gezwungenen Lächeln gratulieren die beiden Silberpfeil-Piloten Hamilton (l.) und Bottas Vettel zum Sieg.  (Quelle: dpa)Mit einem gezwungenen Lächeln gratulieren die beiden Silberpfeil-Piloten Hamilton (l.) und Bottas Vettel zum Sieg. (Quelle: dpa)

Vettels Vertrag läuft aus

Handlungsbedarf sieht Haug mit Blick auf den Mangel an Überholmanövern beim Saisonauftakt. "Wir müssen Autos schaffen, die es zulassen, dass man bis auf einen Zentimeter heranfahren kann. Dann kann man besser überholen", sagte der 64-Jährige: "Formel-1-Sportchef Ross Brawn wird darauf hinarbeiten, dass es mehr Überholmanöver gibt."

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