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Neuer Boss Carey: Formel 1 bald am Sachsen- oder Lausitzring?

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Neuer Boss Carey  

Formel 1 bald am Sachsen- oder Lausitzring?

21.04.2017, 08:15 Uhr | dpa

 Neuer Boss Carey: Formel 1 bald am Sachsen- oder Lausitzring?. Sebastian Vettel, hier in Bahrain. (Quelle: imago/Hoch Zwei)

Sebastian Vettel, hier in Bahrain. (Quelle: Hoch Zwei/imago)

Die neue Formel 1-Führung prüft für den deutschen Grand Prix nach 2018 auch andere Standorte neben Hockenheim und dem Nürburgring. "Wir reden natürlich mit den zwei Rennstrecken, die in der Vergangenheit den Großen Preis von Deutschland ausgetragen haben. Aber wir schauen uns auch nach anderen Optionen um", sagte Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey im Interview der "Deutschen Presse-Agentur".

Der Nachfolger von Bernie Ecclestone gab damit der Diskussion um mögliche Austragungsorte wie den Sachsenring oder den Lausitzring neue Nahrung.

Vertrag läuft 2018 aus

Allerdings wären dafür wohl zunächst hohe Investitionen in diese Strecken erforderlich, um sie für die Königsklasse tauglich zu machen. Zudem ist fraglich, ob sich die Streckenbetreiber die hohen Antrittsgebühren für die Formel 1 leisten können. Wegen der drohenden Verluste für die Organisatoren findet in diesem Jahr wie schon 2015 kein Grand Prix in Deutschland statt. 2018 ist dann wieder Hockenheim Gastgeber. Danach läuft der aktuelle Vertrag der nordbadischen Rennstrecke aus.

"Letztes Jahr gewann ein deutscher Fahrer in einem deutschen Auto, es ist also ein sehr wichtiger Markt. Es ist sicherlich eines unserer Ziele, im deutschen Markt vertreten zu sein", sagte Carey. 

Der neue Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey. (Quelle: imago/Crash Media Group)Der neue Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey. (Quelle: Crash Media Group/imago)

Zunächst wollte man sich aber um etwas anderes kümmern. Carey: "Das sind private Diskussionen und Verhandlungen, über die ich mich öffentlich nicht äußern werde. Wir sind uns aber darüber einig, dass ein Rennen in New York Priorität hat. Wir sind aktiv dabei, Gespräche zu führen und haben einige Optionen in den Vereinigten Staaten. Die USA haben höchste Priorität, aber auch hier haben wir noch viel Arbeit vor uns."


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