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2. Training in Monza: Vettel Dritter, Mercedes dominiert

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2. Training in Monza  

Vettel nur Dritter, Mercedes überzeugt

01.09.2017, 15:53 Uhr | sid

2. Training in Monza: Vettel Dritter, Mercedes dominiert. Sebastian Vettel beim Ferrari-Heimspiel in Monza. (Quelle: dpa/Antonio Calanni)

Sebastian Vettel beim Ferrari-Heimspiel in Monza. (Quelle: Antonio Calanni/dpa)

Beim 2. Freien Training zum Großen Preis von Monza hat Sebastian Vettel den dritten Platz belegt. Beim Ferrari-Heimspiel setzten sich – wie schon im 1. Freien Training – die Silberpfeile durch. 

Die Tagesbestzeit fuhr Valtteri Bottas (1:21,406 Minuten), der Finne war dabei knapp schneller als Vettels großer Titelrivale Lewis Hamilton (England/+0,056) im zweiten Mercedes. Vettel selbst wurde Dritter (+0,140), sein Teamkollege Kimi Räikkönen Vierter.

Dabei konnte der WM-Spitzenreiter auf einer Runde seinen riesigen Rückstand vom Vormittag auf Hamilton (1,115 Sekunden) zwar deutlich verkürzen, bei den Rennsimulationen war Hamilton aber teilweise mehr als eine halbe Sekunde schneller als Vettel. Damit deutet viel darauf hin, dass Mercedes im vierten Jahr hintereinander auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke den Ton angibt. Ferrari wartet hingegen seit 2010 auf einen Heimsieg.

Hochspannung im Kampf um den Titel

Renault-Pilot Nico Hülkenberg wurde am Freitag Zwölfter (+1,866), Pascal Wehrlein kam im Sauber nicht über den 20. und letzten Rang (+3,817) hinaus.

Wenn das Kräfteverhältnis an der Spitze so bleibt, würde sich der WM-Kampf am Ende der Europa-Saison weiter zuspitzen: Gewinnt Hamilton am Sonntag (ab 14 Uhr im Liveticker bei t-online.de) vor Vettel, stünde es in der Meisterschaft sieben Rennen vor dem Saisonende nach Punkten 238:238. Schiebt sich noch ein Konkurrent zwischen die beiden Rivalen, würde Hamilton ausgerechnet beim Ferrari-Heimspiel erstmals in diesem Jahr die alleinige WM-Führung übernehmen.

Bitterer Rückschlag für Red Bull

Der Engländer kann zudem im Qualifying am Samstag den "ewigen" Pole-Rekord auf 69 schrauben und damit Rekordweltmeister Michael Schumacher distanzieren, mit dem er erst in der Vorwoche im belgischen Spa gleichgezogen war.

Zumindest droht Vettel wohl keine Gefahr durch Red Bull. Der frühere Weltmeister-Rennstall tauschte an beiden Autos zahlreiche Motorkomponenten aus. Der Australier Daniel Ricciardo wird damit im Rennen um 20 Startplätze zurückversetzt, Max Verstappen (Niederlande) um 15. Auch die Spanier Fernando Alonso (McLaren-Honda/35 Plätze zurück) und Carlos Sainz jr. (Toro Rosso/mindestens zehn Plätze) starten von weit hinten.

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