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Motorsport: Das muss man zum Grand Prix von Abu Dhabi wissen

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Das muss man zum Grand Prix von Abu Dhabi wissen

23.11.2017, 07:25 Uhr | dpa

Motorsport: Das muss man zum Grand Prix von Abu Dhabi wissen. Ferrari-Pilot Sebastian Vettel will nach der verpassten WM-Chance zumindest Vize-Weltmeister werden.

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel will nach der verpassten WM-Chance zumindest Vize-Weltmeister werden. Foto: Dario Oliveira. (Quelle: dpa)

Abu Dhabi (dpa) - Mit einer Fahrt in die Dämmerung beendet die Formel 1 nach 245 Tagen ihre Saison.

Der schillernde Grand Prix in Abu Dhabi am Sonntag dürfte noch einmal zur Kraftprobe zwischen dem bereits als Weltmeister feststehenden Lewis Hamilton und seinem schärfsten Widersacher Sebastian Vettel werden. Spannung gibt es aber auch abseits der Strecke.

Worum geht es beim 20. Saisonlauf noch?

Ferrari-Pilot Vettel will nach der verpassten WM-Chance zumindest Vize-Weltmeister werden. 22 Punkte liegt er vor Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas, Platz acht reicht dem Deutschen also bereits für Platz zwei in der Abschlusswertung. Zudem fahren Toro Rosso, Nico Hülkenbergs Renault-Rennstall und Haas noch um die Plätze sechs bis acht in der Teamwertung, die über die Verteilung der Vermarktungseinnahmen der Formel 1 entscheidet.

Wer ist Favorit?

Vettel und Hamilton haben in Abu Dhabi je dreimal gewonnen. Beide wollen sich mit einem Erfolgserlebnis in die Pause verabschieden und dem jeweils anderen über den Winter noch etwas zum Nachdenken geben. Weil Überholen auf dem Yas Marina Circuit stets schwierig ist, kommt der Qualifikation wieder entscheidende Bedeutung zu, in der Hamilton in seinem Silberpfeil dieses Jahr zumeist stärker war. Red Bull mit Max Verstappen hat wegen der Sorgen mit dem Renault-Motor höchstens Außenseiterchancen.

Welche Abschiede stehen beim Finale an?

Der Brasilianer Felipe Massa wird seinen letzten Grand Prix bestreiten. Diesmal ist der Rücktritt des Williams-Piloten wohl endgültig. Keine Tränen dürfte es bei McLaren und Motorenbauer Honda geben, die nach drei Frustjahren ihre Partnerschaft beenden. Die Japaner beliefern künftig das Toro-Rosso-Team, das ebenfalls im Unfrieden von Renault scheidet. Die Motoren aus Frankreich gehen künftig im Gegenzug an McLaren.

Und was wird aus Pascal Wehrlein?

Die Hoffnungen des Sauber-Piloten auf eine Zukunft in der Königsklasse sind gering. Beim Schweizer Team ist kein Platz mehr für den 23-Jährigen. Bliebe nur ein Wechsel zu Williams als Massa-Erbe. Doch dort scheint sich eher ein Sensations-Comeback des Polen Robert Kubica anzubahnen, der mehr als sechs Jahre nach seinem schweren Rallye-Unfall wieder Formel-1-Stammfahrer werden könnte. Wehrlein dürfte eher wieder im Deutschen Tourenwagen Masters starten, in dem er 2015 als jüngster Pilot den Titel gewann.

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