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Martin Harnik: "Werder ist keine Alternative"

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2. Bundesliga  

"Werder ist keine Alternative"

23.04.2010, 13:09 Uhr | t-online, t-online.de

Martin Harnik: "Werder ist keine Alternative". Martin Harnik glaubt noch immer an den Aufstieg mit Fortuna Düsseldorf. (Foto: imago)

Martin Harnik glaubt noch immer an den Aufstieg mit Fortuna Düsseldorf. (Foto: imago)

Das Interview führte Björn Wannhoff

Martin Harnik ist einer der Shootingstars der Zweiten Liga. Im Sommer von Werder Bremen ausgeliehen, avancierte der 22-Jährige schnell zum Leistungsträger beim Aufsteiger Düsseldorf. Mit bisher zwölf Toren und vier Vorlagen trug der österreichische Nationalspieler (15 Länderspiele) maßgeblich zum guten Abschneiden bei. Vor dem Saisonfinale liegt er mit der Fortuna in Lauerstellung auf dem vierten Platz.

Im Interview mit t-online äußert sich der Stürmer über die Aufstiegschancen der Fortuna, seine persönliche Zukunft und die EM-Qualifikations-Spiele gegen Deutschland.

Herr Harnik, Sie liegen im Moment mit der Fortuna auf den unglücklichen, vierten Platz und haben fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Sehen Sie drei Spieltage vor Schluss noch Chancen auf den Aufstieg?

Natürlich machen wir uns alle noch Hoffnung und wir versuchen, noch ein wenig am Relegationsplatz zu schnuppern. Das ist auch gut, denn so können wir die Spannung hoch halten. Es gibt nichts Schlimmeres, als drei Spieltage vor Schluss eine Saison ausklingen lassen zu müssen, weil nach oben und unten nichts mehr geht.

Selbst wenn es mit dem Aufstieg nicht klappen sollte: Die Fortuna ist mit bereits 52 Punkten klar bester Aufsteiger und spielt ein überraschend gute Saison. Was sind die Gründe für das gute Abschneiden?

Wir haben uns von Anfang an gut entwickelt. Die Mannschaft hat sich sofort dem Niveau der Zweiten Liga angepasst. Wir sind als Einheit aufgetreten und leben von unserem guten Teamgeist. Dazu kommt, dass wir immer mehr Zuschauer im Stadion hatten. So kam es zu unserer unglaublichen Heimserie. Das hat eine Eigendynamik entwickelt, und wir sind an unserer Aufgabe gewachsen.

Auch für Sie persönlich läuft es in dieser Saison hervorragend. Wenn man Ihnen zuschaut, hat man das Gefühl, dass Sie sich sehr wohl fühlen in Düsseldorf.

Das war von Anfang an so. Ich wurde vom Team super aufgenommen und konnte mich sehr leicht einleben. Das konnte ich dann auch schnell mit Leistung zurückzahlen. Im Gegenzug habe ich natürlich stark vom Team profitiert.

Ihr Leihvertrag in Düsseldorf endet am Ende der Saison. Die Fortuna besitzt eine Kaufoption. Haben Sie schon mit den Verantwortlichen besprochen, wie es nächstes Jahr weitergeht? Können Sie sich vorstellen, hier zu bleiben?

Wir haben schon des Öfteren gesprochen. Wo allerdings mein Weg nach der Saison hingeht, ist noch offen.

Stehen Sie noch in Kontakt mit Ihrem Stammverein Werder Bremen? Dort könnten Sie nächstes möglicherweise in der Champions League spielen.

Werder ist für mich keine Alternative. Ich stehe in keinem Kontakt mit den Bremer Verantwortlichen und ich werde Bremen auf jeden Fall verlassen.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich möchte, bei welchem Verein auch immer, in der Bundesliga als Stammspieler etabliert sein.

Sie sind österreichischer Teamspieler und treffen in der anstehenden EM-Qualifikationsrunde auf ihr „Mutterland“ Deutschland. Mit welchen Gefühlen gehen Sie in diese Spiele? 

In erster Linie hoffe ich natürlich, dass ich dabei bin. Das sind brisante Spiele, nicht nur für mich, sondern auch aufgrund der Rivalität der beiden Länder. Das ist wie im Vereinsfußball Dortmund gegen Schalke oder Bremen gegen den HSV. Aber sonst habe ich keine großen persönlichen Gefühle.

Also ist der Familienfriede während dieser Duelle nicht gestört?

Nein, auf keinen Fall. Da sind alle in der Familie Fans vom Martin Harnik.

Und Ihr Tipp: Kann Österreich den ersten Sieg gegen Deutschland seit 1986 landen?

Wir gehen sicherlich nicht in das Spiel, um knapp zu verlieren. Klar ist Deutschland Favorit. Aber wir haben bei der EM bewiesen, dass wir mithalten können. Wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir die Deutschen ärgern und dann schauen, was dabei rauskommt.

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