Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > 2. Bundesliga >

1860 München geht im Stadionstreit auf Schmusekurs

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

1860 München geht im Stadionstreit auf Schmusekurs

10.08.2010, 17:57 Uhr | dpa, dpa

1860 München geht im Stadionstreit auf Schmusekurs. Streitobjekt Allianz Arena (Foto: imago)

Streitobjekt Allianz Arena (Foto: imago)

Die Münchner Löwen gehen auf Schmusekurs mit dem Ortsrivalen Bayern München. Im Catering-Streit mit dem deutschen Rekordmeister verzichtet der TSV 1860 München auf eine Berufung. Nach Mitteilung des Zweitligisten zieht der TSV 1860 auch die Klage gegen den FC Bayern wegen des Verkaufs der Stadion-Anteile zurück.

"Wir wollen ein vernünftiges Kooperationsniveau finden. Das geht nicht, wenn wir einen Rechtsstreit haben", hatte 1860-Präsident Rainer Beeck kürzlich zur Klimaverbesserung gegenüber den Bayern aufgerufen.

Der Traditionsklub hatte den Rechtsstreit mit der vom FC Bayern geführten Stadion GmbH um nicht vertragsgemäß bezahlte Bewirtungskosten in der Allianz Arena verloren. Das Landgericht München I hatte die Sechziger am 14. Juli dazu verurteilt, 542.344 Euro an die Stadion GmbH zu zahlen.

1860 peilt Kostensenkung an

Auch der neue Löwen-Geschäftsführer Robert Niemann hatte sich nach seinem Amtsantritt Mitte Juli bereits für ein besseres Verhältnis zum Lokalrivalen ausgesprochen und "eine verträgliche Lösung" gefordert, "die nicht nur gut für die Finanzen, sondern auch gut für den Verein und die Fans ist".

Der Nachfolger von Manfred Stoffers will mit dem FC Bayern Gespräche über eine Kostenreduzierung in der Allianz Arena führen. Die Löwen sind seit dem Verkauf ihrer Stadion-Anteile vor vier Jahren nur noch Mieter in der WM-Arena. Der Spielbetrieb in der Allianz Arena kostet den Klub im Jahr 5,5 Millionen Euro.

Löwen zahlen ausstehende Forderungen

Zu Jahresbeginn hatten die Löwen wegen des aus ihrer Sicht sittenwidrigen Mietvertrags eine Millionen-Klage gegen den FC Bayern angestrengt. Der TSV 1860 wollte die Rechtmäßigkeit des Verkaufs seiner Stadion-Anteile prüfen lassen, zudem hielten sie den damaligen Preis von elf Millionen Euro für zu niedrig.

Bezüglich der ausstehenden Forderungen der Allianz Arena Stadion GmbH gegenüber 1860 München sei ein Zahlungsplan mit der FC Bayern München AG vereinbart worden, schrieb der Zweitligaklub in seiner Mitteilung. Details zu der Vereinbarung würden von Seiten des TSV 1860 nicht abgegeben.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal