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KSC-Trainer Markus Schupp steht vor dem Aus

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Nach nur 90 Saisonminuten droht Schupp das Aus

23.08.2010, 14:45 Uhr | sid, t-online.de

KSC-Trainer Markus Schupp steht vor dem Aus. Markus Schupp geht in Karlsruhe schweren Zeiten entgegen. (Foto: imago)

Markus Schupp geht in Karlsruhe schweren Zeiten entgegen. (Foto: imago)

In der 2. Bundesliga steht wohl schon nach dem ersten Spieltag die erste Entlassung bevor: Markus Schupp vom Karlsruher SC droht nach dem Pokal-Aus und dem 1:4 bei Greuther Fürth die Ablösung. Nach Informationen des Sport-Informations-Dienstes steht der frühere KSC-Profi Rainer Scharinger, der derzeit den Drittligisten VfR Aalen trainiert, als möglicher Nachfolger für Schupp parat. Noch ist allerdings offen, ob Schupp in dieser Woche gehen muss oder ob das Heimspiel am Sonntag gegen Alemannia Aachen seine letzte Chance sein wird. (Foto-Show: Die Zweitligaprognose von t-online.de).

Dem 44-Jährigen, der im September 2009 als Nachfolger von Edmund Becker kam, wird intern Konzeptlosigkeit vorgeworfen. "Ich bin entsetzt. Kein Einsatz, keine Einstellung, kein System", sagte KSC-Vizepräsident Rolf Hauer nach der schwachen Vorstellung in Fürth. Zudem soll es zu Unstimmigkeiten zwischen Schupp auf der einen sowie Sportchef Arnold Trentl und Vizepräsident Arno Glesius auf der anderen Seite hinsichtlich möglicher Spielertransfers gegeben haben.

Transfermarkt-Aktivitäten nötig

Nicht zuletzt deshalb könnte für Schupp das Aus noch in dieser Woche kommen. So könnte der Klub gemeinsam mit dem neuen Trainer vor dem Ende der Transferperiode am Dienstag nächster Woche auf dem Transfermarkt aktiv werden. Bei einer Entlassung nach dem Sonntagsspiel wäre die Zeit für Spieler-Einkäufe wohl zu knapp. Schupp hofft dennoch auf eine Zukunft in Karlsruhe: "Wir müssen die Fehler ansprechen und schleunigst die Kurve kriegen. In den nächsten Spielen müssen wir die Punkte holen und die Niederlage in Fürth korrigieren." (Klicken Sie sich durch die Foto-Show mit den Stars der 2. Liga)

Korrigieren müsste allerdings der gesamte Verein seinen Kurs. Seit der Entlassung von Becker, der Wahl von Paul Metzger zum Nachfolger des früheren Präsidenten Hubert H. Raase im Herbst 2009 und dem Rauswurf von Sportdirektor Rolf Dohmen im Dezember 2009 leidet die Außendarstellung des KSC gewaltig. Bezeichnend: Erst kurz vor Saisonstart fand der Klub einen Hauptsponsor, eine Firma für Sonnen- und Wetterschutztechnik.

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