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2. Bundesliga - TSV 1860 München  

1860 München wird mit Punktabzug bestraft

19.10.2010, 10:55 Uhr | dpa

1860 München wird mit Punktabzug bestraft. Heimspielstätte des TSV 1860: Die Münchner Allianz Arena (Foto: imago)

Heimspielstätte des TSV 1860: Die Münchner Allianz Arena (Foto: imago)

Harter Schlag für den TSV 1860 München: Dem Zweitligisten werden wegen Verstößen gegen die Lizenzierungsordnung mit sofortiger Wirkung zwei Punkte abgezogen. Die Löwen fallen dadurch in der Tabelle vom sechsten auf den siebten Platz zurück. Im Lizenzierungsverfahren für die laufende Saison habe der Klub unzureichende Informationen eingereicht, begründete die Deutsche Fußball Liga (DFL) ihre Entscheidung.

Der TSV 1860 hat die Vertragsstrafe akzeptiert. In der vergangenen Saison waren Arminia Bielefeld wegen eines ähnlichen Verstoßes vier Punkte abgezogen worden.

"Das Schlimmste wäre ein Lizenzentzug gewesen"

"Das ist ein Schlag ins Gesicht", sagte 1860-Sportdirektor Miroslav Stevic die DFL-Entscheidung im Online-Portal der Münchner "Abendzeitung": "Es ist eine Handbremse, ein weiterer Stein, der uns aber nicht von unserem Weg abbringen wird". Geschäftsführer Robert Niemann sprach von einem moderaten Strafmaß, "denn das Schlimmste wäre ein Lizenzentzug gewesen. Auch das ist bei der DFL thematisiert worden". Sportlich wirft der Abzug die Löwen zurück, nachdem sie mit fünf Spielen ohne Niederlage bis auf drei Punkte an den Aufstiegs-Relegationsplatz herangekommen waren.

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Bielefeld, Koblenz und jetzt 1860 München

Mit der Strafe für die Münchner reagierte die DFL bereits zum dritten Mal in jüngster Vergangenheit auf Verstöße gegen die Lizenzierungsordnung. Zum Saisonende 2009/2010 waren Arminia Bielefeld vier Punkte abgezogen worden. Der Klub hatte im Februar eine Finanzierungslücke von 2,5 Millionen Euro, die bis zum 5. März geforderte Nachbesserung erfolgte nicht. Zu dem Punktabzug gab es eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro.

Ein Jahr zuvor sorgte TuS Koblenz für Negativschlagzeilen. Der Zweitligist wurde wegen "arglistiger Täuschung" im Lizenzierungsverfahren mit dem Rekordabzug von acht Punkten und einer Geldbuße von 200.000 Euro bestraft. Der Klub hatte Verträge mit zwei serbischen Fußballprofis manipuliert. Koblenz erreichte in zweiter Instanz einen Abzug von nur sechs Punkten für die laufende Saison, startete in der folgenden Spielzeit aber mit einem Minus von drei Zählern. Verstöße gegen das Lizenzspielerstatut mussten auch der 1. FC Kaiserslautern (2004) und Zweitligist SSV Reutlingen (2002) mit Punktabzügen bezahlen.

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