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Flamur Kastrati auf dem Weg der Besserung

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Kastrati verlässt Intensivstation

15.03.2011, 08:57 Uhr | dpa; t-online.de, dpa, t-online.de

Flamur Kastrati auf dem Weg der Besserung. Flamur Kastrati verletzt sich gegen Cottbus schwer. (Foto: imago)

Flamur Kastrati verletzte sich gegen Cottbus schwer. (Foto: imago)

Zwei Tage nach seinem Unfall im Spiel bei Energie Cottbus (0:2) hat der verletzte Stürmer Flamur Kastrati vom VfL Osnabrück die Intensivstation des Carl-Thiem-Klinikums in Cottbus verlassen und befindet sich weiter auf dem Weg der Besserung.

Die zuständigen Ärzte schlossen alle neurologischen Untersuchungen ab. Von Folgeschäden nach Kastratis erlittenem Schädelhirntrauma und Spinaltrauma ist nach Angaben der Mediziner nicht auszugehen. Kastrati muss zur Beobachtung aber noch einige Tage im Krankenhaus verbringen.

Der 19-Jährige hatte beim Spiel gegen Energie Cottbus nach einem unglücklichen Kopfball-Zusammenprall mit Markus Brzenska ein Schädel-Hirn-Trauma und Spinal-Trauma (Schädigung des Rückenmarkskanals) erlitten.

Dramatische Szenen in Cottbus

Schon am Sonntagabend hatte Angehörige, Mitspieler und alle Augenzeugen des schrecklichen Unfalls die Nachricht erreicht, dass Kastrati außer Lebensgefahr sei. Auf dem Rasen des Stadions der Freundschaft hatten sich zuvor dramatische Szenen abgespielt. Fast 15 Minuten lang wurde der Spieler an der Außenlinie von Notärzten behandelt, Kastrati verlor immer wieder das Bewusstsein und wurde dann ins Krankenhaus gebracht.

Schiedsrichter Marc Seemann ließ danach die Partie fortsetzen, obwohl die reguläre Spielzeit abgelaufen war. "Das Cottbuser Publikum hat menschliche Größe gezeigt. Der Schiedsrichter hat fachlich sicher richtig gehandelt, menschlich nicht", sagte Osnabrücks Trainer Karsten Baumann.

Fandel hofft auf Lerneffekt

"Der Schiedsrichter kann nicht einfach das Spiel in so einem Fall abbrechen", sagte Herbert Fandel, Vorsitzender der Schiedsrichter-Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). "Dieses Anliegen hätten die Spielführer an den Schiedsrichter herantragen müssen. Am besten wäre es gewesen, wenn sich alle Beteiligten - Trainer, Kapitäne, Schiedsrichter und DFB-Beobachter - gemeinsam auf eine Lösung geeinigt hätten."

Fandel hofft auf einen Lerneffekt aus dem tragischen Fall. Beide Teams hatten sich in der zwölf Minuten langen Nachspielzeit den Ball nur noch hin- und hergeschoben. Der Referee müsse aber die Spielzeit, die durch Unterbrechungen entstanden seien, nachspielen lassen, erklärte Fandel. "Alle Beteiligten standen unter dem Eindruck des tragischen Unglücks."

Man müsse aus der Situation lernen, sagte der frühere FIFA-Referee und erinnerte an einen ähnlichen Fall von 2008: In der Partie zwischen dem Karlsruher SC und dem 1. FC Köln war Kölns Abwehrchef Ümit Özat zusammengebrochen. Die Begegnung, so Fandel, sei damals auch auf Wunsch des damaligen FC-Trainers Christoph Daum fortgesetzt worden.

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