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Zweitliga-Klubs schießen gegen die Löwen

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2. Bundesliga - TSV 1860 München  

Zweitliga-Klubs schießen gegen die Löwen

11.04.2011, 08:51 Uhr | t-online.de

Zweitliga-Klubs schießen gegen die Löwen. Cottbus-Coach Claus-Peter Wollitz wettert gegen 1860 München und die DFL. (Foto: imago)

Cottbus-Coach Claus-Peter Wollitz wettert gegen 1860 München und die DFL. (Foto: imago)

Nach dem Einstieg des jordanischen Investors Hasan Abdullah Ismaik beim TSV 1860 München stehen die Löwen mächtig unter Beschuss. "Peinlich. Ich habe mich schon gefragt, ob das Spiel überhaupt noch angepfiffen wird", sagte Cottbus' Coach Claus-Dieter Wollitz über die Präsentation des Geldgebers kurz vor der Partie. Der Fußball müsse noch immer im Mittelpunkt stehen.

Auch in Oberhausen gab es heftige Proteste. Maskottchen "Underdog" drehte während des Spiels gegen Düsseldorf im weißen Araber-Kaftan nebst blauem Ölfass seine Runden auf der Tartanbahn. Bereits vergangene Woche hatte sich RWO-Präsident Hajo Sommers über die Deutsche Fußball Liga (DFL) und den TSV 1860 echauffiert.

Sommer: "Ich fühle mich echt verarscht"

Über eine zu große Lobby der Löwen bei der DFL klagte auch Wollitz. "Bei 1860 könnte es am Saisonende sein, dass ihnen insgesamt vier Nachlizensierungen gewährt werden. Das darf es eigentlich nicht geben. Da sprechen wir dann nicht mehr von einem fairen Wettbewerb", wetterte der 45-Jährige. Er vertrete mit seinen Aussagen keine Einzelmeinung. Er spreche nur aus, was alle ohnehin denken. "Wenn ich einen Benny Lauth nicht bezahlen kann, dann darf ich ihn auch nicht verpflichten. Und überhaupt: Wenn wir so viel ausgegeben hätten, dann wären wir Tabellenführer", ergänze Wollitz.

Einige Tage zuvor hatte bereits Sommer seinem Ärger über die vermeintliche Ungleichbehandlung Luft gemacht: "Es ist ganz merkwürdig. Es gibt scheinbar Vereine in der Liga, die dürfen mal eben acht oder zwölf Millionen Schlechte machen und dürfen noch 14 Millionen mit sich rumschleppen. Die dürfen Geld ausgeben und aus dem Fenster schmeißen, und nur weil sie 40.000, 80.000 oder 100.000 Fans haben und aus einer Großstadt kommen, werden sie dann geschützt. Und wenn sie aus einem Dorf kommen oder aus dem Sauerland, dann kannst du’s totmachen – kommt ja eh keiner. Ich fühle mich verarscht", sagte der Präsident des Tabellen-17. bei Sport1.

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