Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > 2. Bundesliga >

TSV 1860 München: Kein Geld mehr für Rechnungen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

TSV 1860 München hat kein Geld mehr

12.05.2011, 09:00 Uhr | t-online.de, dpa

TSV 1860 München: Kein Geld mehr für Rechnungen. Spielt 1860 München weiter in der Zweiten Bundesliga? (Foto: imago)

Spielt 1860 München weiter in der Zweiten Bundesliga? (Foto: imago)

Beim TSV 1860 München drohen die Lichter auszugehen. Dieses Schreckensszenario ist mittlerweile wörtlich zu nehmen, denn – so berichten die Münchner Medien "sueddeutsche.de" und "abendzeitung.de" – seit Mittwoch fehlen liquide Mittel, um aktuelle Rechnungen zu begleichen. Der TSV 1860 hat schlicht und einfach kein Geld mehr. Die Rechnungen unter anderem für Strom, Spielerberater und Angestellte könnten in nächster Zeit unbezahlt bleiben.

Dem Klub und seinem Präsidenten Dieter Schneider bleiben nun drei Wochen, um eine Lösung zu präsentieren, die von allen Seiten akzeptiert wird. Es ist die letzte Chance, die Insolvenz zu vermeiden.

DFL akzeptiert vorgelegten Vertrag mit Investor nicht

Einzige Rettung wäre der geplante Einstieg des jordanischen Investors Hasan Ismaik. Er soll 1860 angeboten haben, für 13 Millionen Euro 49 Prozent der Kommanditgesellschafts-Anteile zu übernehmen. Sein Engagemnet beim TSV 1860 soll der Multimillionär aber mit der Bedingung verknüpft haben, dass die Gläubiger der Löwen auf 60 Prozent ihrer Forderungen verzichten. Ismaik ist angeblich nur bereit, maximal fünf Millionen Euro der Rückstände zu tragen. Die Altschulden des Traditionsvereins sollen bei 14 Millionen Euro liegen

Allerdings hat die DFL gerade den Vertragsentwurf zwischen Klub und Investor zum zweiten Mal abgelehnt. Sie sehe Ismaiks Einstieg offenbar nicht grundsätzlich negativ, berichtete die "Süddeutsche Zeitung". Doch Details des eingereichten Vertragswerks sollen als nicht vereinbar mit der Vorschrift gewertet werden, wonach die Unabhängigkeit des Vereins gewahrt bleiben muss. "Das kann man alles lösen", kommentierte 1860-Präsident Schneider die DFL-Entscheidung.

FC Bayern bewertet Fakten als kritisch

Erschrocken waren auch die Aufsichtsratsmitglieder des FC Bayern München, denen als Gläubiger von Schneider die Lage dargelegt wurde. Der Faktenstand soll als kritischer als befürchtet bezeichnet worden sein.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Was dieser Arzt gleich macht ist einfach unglaublich

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal