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Martin Fenin: Wollitz gibt seinem Spieler alle Zeit der Welt

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Wollitz gibt Fenin alle Zeit der Welt

21.10.2011, 07:25 Uhr | t-online.de

Martin Fenin: Wollitz gibt seinem Spieler alle Zeit der Welt. Zuspruch: Claus-Dieter Wollitz sagt Martin Fenin (rechts) alle Hilfe zu. (Quelle: imago)

Zuspruch: Claus-Dieter Wollitz sagt Martin Fenin (rechts) alle Hilfe zu. (Quelle: imago)

Das Schicksal von Martin Fenin hat die Fußball-Fans in Deutschland aufgeschreckt. Den Profi vom FC Energie Cottbus plagen Alkoholsucht, Tablettenabhängigkeit und Depressionen. Bei einem Sturz aus einem Hotelfenster zog sich der 24 Jahre alte Tscheche zudem eine Gehirnblutung zu. Dass Fenin wegen seiner Krankheiten in Therapie muss ist klar. Wann er allerdings wieder seinen Beruf ausüben kann, ist dagegen fraglich.

"Es kann Wochen, Monate, wenn nicht sogar Jahre dauern, bis er als Mensch wieder völlig gesund ist. Die Heilung steht im Vordergrund. Und wenn er wieder Fußballspielen kann, wäre es das I-Tüpfelchen", sagte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz gegenüber "bild.de"

"Mir ist aufgefallen, dass er sehr unruhig ist"

Die Lausitzer geben dem Stürmer, der kurz vor Ablauf der Wechselfrist von Eintracht Frankfurt gekommen war, also alle Zeit der Welt. Doch vielleicht hätte Fenin schon früher geholfen werden können. Schließlich habe es hartnäckige Gerüchte um dessen Alkoholsucht gegeben.

"Es ist mir aufgefallen, dass Martin sehr unruhig war. Leider hat er mir nichts von seiner Krankheit erzählt. Aber wir kannten uns erst so kurz. Da ist ein Vertrauensverhältnis noch nicht so tiefgründig", sagte Wollitz in Bezug auf ein Vier-Augen-Gespräch mit seinem Neuzugang.

Wollitz spricht von hartem Kampf

Vorwürfe an den Ligakonkurrenten aus Frankfurt, Fenins Leiden ("Das Gefühl der Resignation, der Einsamkeit mit Depressionsschüben begleitet mich schon seit mehreren Monaten") nicht erkannt zu haben, gibt es keine. "Jetzt die Schuldfrage zu stellen, ist der falsche Ansatz", wird Wollitz weiter zitiert.

Für den Cottbuser Coach stehe derzeit die Hilfe für seinen Spieler im Vordergrund. "Wir alle wollen Martin durch seine Krankheit begleiten. Ihm Stärke zurück bringen. Das wird ein harter Kampf für ihn", meinte Wollitz.

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