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Union Berlin verkauft Stadionanteile

05.11.2011, 18:29 Uhr | dapd, t-online.de

Union Berlin verkauft Stadionanteile. Die Alte Försterei: Ab Dezember sollen Anteile der Heimspielstätte von Union Berlin den Besitzer wechseln. (Quelle: imago)

Die Alte Försterei: Ab Dezember sollen Anteile der Heimspielstätte von Union Berlin den Besitzer wechseln. (Quelle: imago)

Der 1. FC Union Berlin macht mit einem besonderen Projekt auf sich aufmerksam. Im gesamten Monat Dezember haben Mitglieder und Sponsoren des Zweitligisten die Möglichkeit, bis zu zehn Exemplare der "Alte-Försterei-Aktie" zu erwerben. Bis zu fünf Millionen Euro sollen auf diese Weise eingesammelt werden.

"Wir haben beschlossen, unsere Seele zu verkaufen. An unsere Vereinsmitglieder", sagte Präsident Dirk Zingler der "Berliner Zeitung". Die Verantwortlichen wollen dafür sorgen, dass der Stadionname auch in Zukunft nicht vermarktet wird. 10.000 Stück der Aktien werden maximal ausgegeben. Die Begrenzung auf zehn pro Person soll vermeiden, dass auf diesem Wege eine Mehrheit erworben werden kann.

Kommerzialisierung entgegenwirken

Sollten alle angebotenen Anteile erworben werden, befinden sich nach der Aktion ab dem 1. Januar 2012 ungefähr 58 Prozent des Stadions im Besitz von Vereinsmitgliedern sowie Sponsoren. Mit dem Erlös sollen bereits vereinbarte Darlehen und Kredite für den Neubau der Haupttribüne nicht in Anspruch genommen werden. Laut dem Präsidenten ist ein Erfolg der Aktion jedoch keinesfalls Voraussetzung: "Die neue Haupttribüne ist bereits voll finanziert und kann unabhängig von der Aktienausgabe in Anspruch genommen werden."

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Fremdkapital gering halten

Zingler erklärt weiterhin, dass das Stadion letztendlich auf eine Fremdkapitalquote verweisen soll, die unter 40 Prozent liegt. "Das ist im Vergleich zu den meisten anderen Stadionbauten in Deutschland eine sensationelle Quote", so der Präsident.

Fans renovierten Stadion 2010

Das Präsidium des Berliner Klubs wird die Mitglieder im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung püber die Pläne informieren. Es ist nicht das erste Mal, dass Union Berlin mit innovativen Maßnahmen auf sich aufmerksam macht. Im Jahr 2010 renovierten Fans das Stadion in Eigenregie.

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