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2. Bundesliga: Der Kampf um den Aufstieg geht weiter

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2. Liga: Der Kampf um die Bundesliga geht weiter

03.02.2012, 18:00 Uhr | t-online.de

2. Bundesliga: Der Kampf um den Aufstieg geht weiter. Albert Streit und Gerald Asamoah wollen in Liga 2 von sich reden machen. (Fotos: imago, dapd)

Albert Streit und Gerald Asamoah wollen in Liga 2 von sich reden machen. (Fotos: imago, dapd)

Das Transferfenster ist geschlossen. Die Kader stehen. Zwei Wochen nach der Bundesliga startet auch die zweithöchste Fußball-Liga Deutschlands ins Jahr 2012. Im Unterschied zum Oberhaus trennt die Winterpause in dieser Saison nicht die Hin- von der Rückrunde. Im Unterhaus hat die zweite Saisonhälfte bereits im vergangenen Jahr begonnen. Das neue Jahr wird mit dem 20. Spieltag eröffnet. (Hier gibt's die Partien und Tabelle im Überblick)

Auch in dieser Spielzeit kämpfen die Klubs um die begehrten Aufstiegs-Plätze. Fünf Klubs dürfen sich berechtigte Hoffnungen machen, bald in Liga eins aufzulaufen, die ganz große Fußball-Bühne zu betreten und damit auch das meiste Geld zu verdienen. Auch am anderen Ende der Tabelle ist der Kampf gegen die Drittklassigkeit noch in vollem Gange. Wie stehen die Mannschaften da, was geschah in der Winterpause und wer sind die neuen Attraktionen? t-online.de bringt Licht ins Dunkel.

Fortuna Düsseldorf: Eine makellose Hinrunde

An der Spitze thront Fortuna Düsseldorf. Die Mannschaft von Trainer Norbert Meier hat eine makellose Hinrunde ohne eine einzige Niederlage gespielt und eine riesige Euphorie in Düsseldorf entfacht. Einzig Paderborn konnte im letzten Spiel vor der Winterpause die Unbesiegbaren in die Knie zwingen und den perfekten Jahresabschluss verhindern. Die Fortuna hat den Aufstieg dennoch fest im Visier und produziert mit ihren Stützen Jens Langenecke, Sascha Rösler und Maximilian Beister die meisten Tore in Liga 2.

Über Weihnachten ruhte sich der Spitzenreiter nicht auf seinem Erfolg aus, sondern zog mit Adam Matuschyk vom 1. FC Köln einen Bundesliga-Profi für das Mittelfeld an Land. Der Finne Timo Furuholm soll den Angriff der Fortunen weiter verstärken.

Düsseldorf fürchtet nur Paderborn

Das Trainingslager fand in Marbella statt und war ein voller Erfolg. "Von allen Gegebenheiten her - Plätze, Wetter, Ambiente - ist es herausragend", sagte Fortuna-Manager Wolf Werner „rp online“. In den Tests blieb Düsseldorf wie in der Liga ungeschlagen – bis auf das Spiel gegen Paderborn. Die Partie ging 0:1 verloren, wodurch sich der SCP zu so etwas wie dem Angstgegner der Rheinländer aufgeschwungen hat. Zum Glück für Fortuna spielen die beiden Mannschaften nicht mehr gegeneinander.


Groß ist die Euphorie auch bei den "Unaufsteigbaren" aus Fürth. Der ewige Vierte der Unterhauses belegt den zweiten Aufstiegsplatz und verfügt mit einem Plus von 27 über das beste Torverhältnis der Liga. Auch wenn die Vergangenheit anderes gelehrt hat, unter Coach Mike Büskens wirken die Kleeblätter stärker denn je und scheinen bereit, das Unmögliche, den Aufstieg, zu schaffen.

Asamoah ist die neue Attraktion der Liga

Büskens ist auch dafür verantwortlich, dass Sympathieträger und Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah nach Fürth wechselt. "Mike Büskens hat mich für dieses Projekt unheimlich begeistert", sagte der 33-Jährige, der die neue Attraktion der Liga ist.

Der vor der Saison als alle anderen überragenden geltende Top-Favorit Eintracht Frankfurt rangiert auf Platz drei. Die Hessen sind damit soweit zufrieden, die Sorgenfalten werden aber mit jedem Tag größer.

Miese Stimmung am Main

In den Testspielen bestätigte sich die Befürchtung nach der fehlenden Durchschlagskraft im Sturm. Theofanis Gekas wurde in die Türkei nach Samsunspor abgegeben und Mohamadou Idrissou ist noch nicht wieder genesen, nachdem er sich im Winter am linken Sprunggelenk operieren lassen musste.

Deshalb wollte die Eintracht Patrick Helmes aus Wolfsburg holen, der Deal platzte jedoch. Einen Plan B gab es nicht. Somit haben die Frankfurter mit Erwin Hoffer und Rob Friend derzeit nur zwei fitte Stürmer zur Verfügung. Im Testspiel probierte Trainer Armin Veh bereits Benjamin Köhler in der Spitze aus, was jedoch wenig erfolgsversprechend war. Der geplatzte Wechsel und das daraus resultierende Sturmproblem drückt bei der SGE auf die ohnehin nicht gerade prächtige Stimmung.

In der Verteidigung hat Manager Bruno Hübner gleich doppelt zugeschlagen: Heiko Butscher stößt aus Freiburg als erfahrener Mann mit Führungsqualitäten, der sowohl Innen als auch Außen spielen kann, zum Team. Ebenfalls mit viel Erfahrung kommt Innenverteidiger Martin Amedick aus Kaiserslautern.

Paderborn überrascht alle

St. Pauli und Paderborn lauern derzeit auf den Plätzen vier und fünf und wollen zur Stelle sein, falls das Spitzentrio patzt. Die Kiezkicker präsentierten sich nach dem Abstieg aus der Bundesliga überraschend stark. Vor allem Max Kruse war mit seinen zehn Treffern und sechs Vorlagen für den Höhenflug verantwortlich. Im Winter hat Pauli auf die schwere Schulterverletzung seines Stammkeepers Philipp Tschauner reagiert und Philipp Heerwagen vom VfL Bochum ausgeliehen. Die Nummer eins wird wohl aber Benedikt Pliquett werden.

Der SC Paderborn 07 ist die Überraschungsmannschaft der Liga. Der neue Coach Roger Schmidt (zum Interview mit Schmidt) war mit dem Ziel Klassenerhalt gestartet, nun liegt der Klub jedoch gleichauf mit dem Dritten und hat die zweitbeste Abwehr der Liga (15 Gegentore). Die Auswärtstabelle führt Paderborn sogar an. Außerdem haben sie mit Nick Proschwitz den Führenden der Torjägerliste in ihren Reihen. Die Konkurrenz sollte den SCP ernst nehmen. Weil es so gut lief und vor allem aufgrund knapper Kassen beließ man den Kader im Wesentlichen wie er war, und holte lediglich zwei Talente: Lukas Rupp aus Mönchengladbach und Diego Demme aus Bielefeld.

Der KSC blickt in den Abgrund

Den Kampf um den Klassenerhalt bestreitet ebenfalls ein Quintett. Ganz hinten rangiert der Karlsruher SC, der bislang katastrophal gespielt hat. Bei den Badenern gibt es Probleme auf allen Positionen und die Verpflichtung von Trainer Jörn Andersen im November hat nicht den erhofften Schub bewirkt. Der Coach wartet mit dem KSC immer noch auf den ersten Sieg seit seinem Antritt.

Damit es vorangeht hat der KSC gleich eine ganze Reihe an Spielern verpflichtet. Herauszuheben ist Ionut Rada vom CFR Cluj. Mit ihm haben die Karlsruher einen Innenverteidiger geholt, der bereits über Champions-League-Erfahrung verfügt.

Aussichtslos ist das Unternehmen Klassenerhalt für den KSC jedoch keineswegs. Der Klub hat zwar nur zwölf Punkte gesammelt, von Platz 14 ist er aber nur drei Zähler entfernt.

Wird Mintal wieder zum Phantom, was bringt Albert Streit?

Punktgleich mit dem badener Traditionsklub liegt die Hansa-Kogge auf Platz 17. Steuerschulden von 4,5 Millionen Euro machten dem Verein zusätzlich zu schaffen. Rostock hat sich aber mit seinen Gläubigern geeinigt und durfte deshalb doch noch nach Verstärkungen suchen. Um die malade Offensive zu verbessern, hat Hansa Mittelstürmer Freddy Borg aus der zweiten schwedischen Liga geholt. Außerdem soll mit dem rechten Außen- und Innenverteidiger Marek Janecka vom FC Zlate Moravce der Abstieg vermieden werden. Helfen könnte das Phantom Marek Mintal, allerdings nur, wenn er verletzungsfrei ist. "Wenn Marek fit ist, wird er für uns die nötigen Tore schießen", sagte Trainer Wolfgang Wolf dem "kicker".

Auf den Plätzen 14, 15 und 16 liegen Alemannia Aachen, Ingolstadt und der FSV Frankfurt. Aachens Trainer Friedhelm Funkel ist im Winter ein besonderes Wagnis eingegangen, indem er Skandal-Kicker Albert Streit an den Tivoli geholt hat. Der Coach kennt den Mittelfeldspieler noch aus seiner Zeit bei Eintracht Frankfurt, wo sich Streit durch viele Vorlagen empfehlen konnte.

Ingolstadt und Frankfurt rüsten auf

Ingolstadt hatte vor der Saison gehofft, mit dem Abstiegskampf nicht in Berührung zu kommen. Dann lief es jedoch ganz anders. Die Bayern fanden sich auf dem letzten Tabellenplatz wieder und zogen die Reißleine: Trainer Benno Möhlmann musste gehen und Tomas Oral kam. Damit der Klub, der derzeit 15. ist, nicht weiter abrutscht, kamen gleich fünf Neuzugänge an die Schanz. Darunter ist Stürmer Adam Nemec vom 1. FC Kaiserslautern, Mittelfeldmann Florian Heller aus Mainz und Verteidiger Ralph Gunesch vom FC St. Pauli. "Ich bin froh, dass im Winter so gute Spieler auf dem Markt waren", sagte Oral.

Der FSV Frankfurt hat ebenfalls aufgerüstet und geht mit fünf Neuen ins Jahr 2012. Hoffnungsträger des Tabellen-16. ist Michael Görlitz, der die rechte Außenbahn besetzt. Vom schwedischen Klub Halmstad BK kommend hat er in Frankfurt sein erstes Profi-Engagement in Deutschland. "Der Verein hat sich verstärkt, dazu einen neuen Trainer geholt. Ich bin davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt packen", sagte der Mittelfeldspieler der "Frankfurter Rundschau". Der neue Coach ist Benno Möhlmann.

Heiß sein bei Eiseskälte

Es ist angerichtet für eine spannende zweite Hälfte im Fußball-Unterhaus. Weil nur noch 15 Spiele bis zum Saisonende zu absolvieren sind, ist ein guter Start ins Fußballjahr 2012 wichtig. Ein Faktor wird dabei auch das Wetter sein. Es ist bitterkalt in Deutschland. Bis zu -25 Grad können es werden. Es herrscht erhöhte Verletzungsgefahr. Darauf müssen die Profis eingestellt sein. Wer all die für den Erfolg wichtigen Faktoren am besten unter einen Hut kriegt, wird am Ende die Nase vorn haben. Mögen die Spiele beginnen!

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