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Dynamo Dresden: 6000 Fans und doch ein leeres Stadion

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6000 Dynamo-Fans und doch ein leeres Stadion

06.03.2012, 13:01 Uhr | t-online.de, sid

6000 Dynamo-Fans und doch ein leeres Stadion. Gegen den FC Ingolstadt bleiben die Ränge in Dresden leer. (Quelle: imago)

Gegen den FC Ingolstadt bleiben die Ränge in Dresden leer. (Quelle: imago)

 

Die Anhänger von Dynamo Dresden können auch anders: Für das Geisterspiel am kommenden Sonntag (11. März) gegen den FC Ingolstadt verkaufte der Verein innerhalb eines Tages 5790 symbolische Eintrittskarten zu Preisen zwischen 5 und 20 Euro. Der Erlös kommt dem leidgeprüften Klub zugute. Die Idee für die sogenannten "Geistertickets" kam von Vertretern der Fanszene.

Foto-Serie: Dynamo-Fans randalieren in Dortmund

"Wir haben phänomenale Fans! Dieser überwältigende Zuspruch unserer Anhänger zeigt einmal mehr, dass die Dynamo-Familie auch und vor allem in für den Verein schwierigen Situationen eng zusammensteht", erklärte Dynamos Präsident Andreas Ritter. "Damit zeigt unser Verein bundesweit das Gesicht, auf das ich, wie auch alle Gremienmitglieder und Mitarbeiter der SG Dynamo Dresden, sehr stolz bin." Noch bis zum 11. März können sich Fans mit den symbolischen Tickets eindecken.

Randale in Dortmund

Dynamo Dresden war im Februar vom DFB in einem Berufungsverfahren zur Zahlung von 100.000 Euro, zu einem Spiel vor leeren Rängen und zu einem Ausschluss der eigenen Anhänger beim Gastspiel bei Eintracht Frankfurt am 16. März verurteilt worden. Dynamo-Fans hatten beim DFB-Pokalspiel bei Meister Borussia Dortmund im November 2011 randaliert. In erster Instanz hatte der DFB Dresden wegen der Vorkommnisse sogar vom kommenden DFB-Pokal ausgeschlossen.

Distanzierung von Gewalttätern und Rassisten

Problemfans der Dresdner hatten in der jüngeren Vergangenheit für einige unschöne Szenen gesorgt. So zuletzt am vergangenen Spieltag: Mit Dynamo-Fanutensilien gekleidete Gewalttäter hatten in einem Zug in Niedersachsen einen türkischen Familienvater, der mit seinen drei Kindern unterwegs war, beleidigt und bedroht. Die Störenfriede wurden von der Polizei festgenommen. Die Dresdner hatten den Betroffenen in einer Stellungnahme ihr Bedauern ausgesprochen und sich von Gewalttätern und Rassisten distanziert.


 
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