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    2. Bundesliga: Insolvenz bei Hansa vorerst abgewendet

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    Insolvenz bei Hansa vorerst abgewendet

    09.05.2012, 21:50 Uhr | t-online.de, dapd

    2. Bundesliga: Insolvenz bei Hansa vorerst abgewendet. Der FC Hansa Rostock spielt nach dem Abstieg wieder in der dritten Liga. (Quelle: dpa)

    Der FC Hansa Rostock spielt nach dem Abstieg wieder in der dritten Liga. (Quelle: dpa)

    Aufatmen bei Zweitliga-Absteiger FC Hansa Rostock: Die Rostocker Bürgerschaft hat mehrheitlich einer höchst umstrittenen Finanzspritze in Höhe von 750.000 Euro zugestimmt. Damit kann der aus der zweiten Bundesliga abgestiegene Traditionsverein wahrscheinlich den Gang in die Insolvenz vermeiden. Im nichtöffentlichen Teil der Sitzung wurde zudem der Rückkauf eines Trainingsgeländes für 530.000 Euro und der Teilerlass von 680.000 Euro einer Steuernachzahlung in Höhe von 4,5 Millionen Euro durchgewunken.

    Die weiteren Hauptgläubiger des Vereins - das Land Mecklenburg-Vorpommern (1,2 Millionen Euro), die Deutsche Kreditbank (2,0 Millionen Euro) und die Ostseesparkasse Rostock (343.000 Euro) - hatten im Fall eines positiven Votums der Rostocker Stadtvertretung ebenfalls einen Schuldenschnitt angekündigt.

    Stadion muss verkauft werden

    Unabhängige Wirtschaftsprüfer haben allerdings bereits festgestellt, dass der Verein nur nachhaltig genesen kann, wenn er die DKB-Arena oder Anteile an der Stadiongesellschaft verkauft.

    "Ich freue mich über den positiven Ausgang dieser Abstimmung und bedanke mich im Namen des gesamten Vereins bei der Rostocker Bürgerschaft für ihr "JA zum FCH!" Wir werden alles daran setzen, das Vertrauen der Bürgerschaft zu rechtfertigen", sagte Hansas Vorstandsvorsitzender Bernd Hofmann. Vor dem Rathaus am neuen Rostocker Markt bejubelten knapp 5.000 Fans das Votum.

    Unterstützung auch vom FC Bayern

    Im Vorfeld der Abstimmung in der Bürgerschaft hatte der FC Hansa breite Unterstützung erfahren. Bereits am Sonntag waren 6.000 Fans durch die Stadt marschiert, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen. Rekordmeister Bayern München hat für 2013 ein Benefizspiel zugunsten der Kicker von der Ostsee angeboten.

    Entscheidung an Bedingungen geknüpft

    Viele Mitglieder der Bürgerschaft hatten im Vorfeld der Entscheidung ihre Zustimmung zum Rettungspaket mit Forderungen an den FC Hansa verknüpft. "Es muss frühzeitig deutlich werden, ob und in welcher Form weitere Forderungen auf die Hansestadt zukommen", sagte beispielsweise Susan Schulz, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen.

    Die CDU-Fraktion will, dass dem FC Hansa direkt auf die Finger geschaut wird, die Fraktion "Für Rostock" schlägt vor, dass der Verein die Kosten für Vorstand und Verwaltung um die Hälfte reduziert, solange er in der dritten Liga spielt. Im Raum steht auch die Forderung an Oberbürgermeister Roland Methling, sich von Hansa ein Sanierungskonzept für 2013 bis 2018 vorlegen zu lassen.

    Auch Osnabrück kämpft ums Überleben

    Ähnlich ergeht es aktuell auch Drittligist VfL Osnabrück. Genau wie Hansa ist der Klub auf externe Hilfe aus der Politik angewiesen, um sich die Lizenz für die kommende Spielzeit zu sichern.

    Die Stadt Osnabrück will mit dem Verein eine Kaufoption für Gebäude und Stadionteile in Höhe eines sechsstelligen Betrages vereinbaren. Zu je einem Drittel sollen die Stadt, der Landkreis und die Stadtwerke Osnabrück den Betrag absichern. Neben anderen Maßnahmen sollen die Stadtwerke Osnabrück auch ihre Sponsorengelder aus der Folgesaison vorziehen.

    Zustimmung fehlt noch

    Allerdings müssen Kommunalpolitiker und das Land Niedersachsen den Plan zur Rettung des finanziell angeschlagenen Vereins noch absegnen.

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