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Düsseldorf vor Bundesliga-Rückkehr - 2:1 bei Hertha

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Düsseldorf vor Bundesliga-Rückkehr - 2:1 bei Hertha

11.05.2012, 00:27 Uhr | dpa

Düsseldorf vor Bundesliga-Rückkehr - 2:1 bei Hertha. Düsseldorfs Trainer Norbert Meier jubelt mit seinen Spielern über den Sieg bei Hertha BSC.

Düsseldorfs Trainer Norbert Meier jubelt mit seinen Spielern über den Sieg bei Hertha BSC. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Fortuna Düsseldorf steht nach 15 Jahren kurz vor der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga - Hertha BSC droht dagegen wieder der Sturz in die Zweitklassigkeit. Nach einem 2:1 (0:1)-Sieg im Relegationshinspiel kann die Fortuna am Dienstag im eigenen Stadion den Aufstieg perfekt machen.

Vor 68 041 Zuschauern im Berliner Olympiastadion drehten die Düsseldorfer mit viel Elan und Einsatz einen 0:1-Rückstand durch den Treffer von Thomas Bröker (64. Minute) und ein Eigentor von Adrian Ramos (71.). Die Rettungs-Mission von Otto Rehhagel in Berlin kann trotz der 1:0-Führung durch Roman Hubnik (19.) nur noch durch ein Wunder gelingen.

Ernüchtert sanken die Hertha-Profis nach dem Schlusspfiff zu Boden. "Jetzt sind die Jungs alle sehr, sehr enttäuscht. Aber wir haben noch eine kleine Chance", sagte Rehhagel, "es ist nicht viel Zeit. Aber wir werden wieder mit frischem Mut nach Düsseldorf fahren."

In der Gästekurve herrschte hingegen ausgelassene Party-Stimmung. "Man muss die Kirche im Dorf lassen. Wir haben noch nichts erreicht", warnte Torschütze Bröker allerdings, "ich denke am Dienstag wird die Esprit-Arena brennen." Und auch Fortuna-Trainer Norbert Meier wollte noch nicht von einer Entscheidung sprechen: "Das ist und war das erste Etappenziel und auch das einzige: Dass es am Dienstag noch um etwas geht."

Obwohl Hertha nach einem zögerlichen Start lange spielbestimmend war, müssen die Berliner damit in Rehhagels 833. Bundesligapartie als Trainer unbedingt gewinnen, um den sechsten Abstieg zu verhindern. Sollte dies misslingen, dürfte der in Düsseldorf geborene Hertha- Manager Michael Preetz in der Hauptstadt weiter unter Druck geraten.

Einen "kurzen Moment des Durchatmens" (Preetz) hatten sich die Berliner nach dem Sprung auf Platz 16 am letzten Bundesliga-Spieltag gegönnt. Im ersten Relegations-Showdown ließ Düsseldorf dem klassenhöheren Team zunächst gar keine Möglichkeit zum Luftholen. Ohne Ehrfurcht überbrückte Fortuna in der ersten Viertelstunde frech das Mittelfeld und spielte die ersten Chancen heraus. Hertha-Torwart Thomas Kraft rettete gegen Andreas Lambertz (10.), der Kopfball von Adam Bodzek strich eine Minute später nur knapp am Pfosten vorbei.

Den Berlinern war in der Anfangsphase deutlich anzumerken, was für den Club auf dem Spiel steht. Im Fall des Abstiegs würde sich der Gesamt-Etat von 60 auf 32 Millionen Euro verringern, die Personalkosten müssten von derzeit 25 Millionen halbiert werden.

Angepeitscht von den Heim-Fans entwickelte Hertha langsam den Mut für eigene Vorstöße - und nutzte die erste Chance zur Führung. Nach einer Ecke von Änis Ben-Hatira setzte sich Hubnik im Kopfballduell mit Bröker durch. Befreit sprang der in der Kritik stehende Preetz von der Bank auf, während Rehhagel das 1:0 mit aller Routine zur Kenntnis nahm. Durch den unglücklichen Rückstand verloren die Düsseldorfer die Sicherheit im Spiel, Hertha konnte die Räume bis zur Pause aber nicht nutzen.

In der zweiten Halbzeit scheiterte Herthas einzige Spitze Adrian Ramos, der Pierre-Michel Lasogga (Kreuzbandriss) ersetzte, zunächst kläglich per Kopf aus fünf Metern (58.). Lambertz lieferte nach einer Stunde mit einem Schuss aus 20 Metern dann das Signal zum Düsseldorfer Aufbruch. Auf dem rechten Flügel nahm es Bröker mit der komplett indisponierten Berliner Verteidigung auf, ließ drei Gegenspieler stehen und schob den Ball an Kraft vorbei an den Innenpfosten der kurzen Ecke.

Sieben Minuten später wurde es noch bitterer für Hertha: Einen Freistoß von Ilsö lenkte Ramos unbedrängt mit dem Kopf ins eigene Tor. Das Spiegelbild der regulären Saison mit 64 Gegentreffern und zahlreichen peinlichen Auftritten war perfekt - auch wenn Ronny (88.) kurz vor Schluss nur den Pfosten traf.

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