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"Air Fortuna" will nicht abheben - Kämpfer Rehhagel

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"Air Fortuna" will nicht abheben - Kämpfer Rehhagel

14.05.2012, 16:43 Uhr | dpa

"Air Fortuna" will nicht abheben - Kämpfer Rehhagel. Düsseldorfs Trainer Norbert Meier will mit seinem Team unbedingt den Aufstieg in die Bundesliga schaffen.

Düsseldorfs Trainer Norbert Meier will mit seinem Team unbedingt den Aufstieg in die Bundesliga schaffen. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa) - Vorteil Fortuna! Seit dem 2:1-Hinspielsieg bei Hertha BSC herrscht in Düsseldorf Euphorie und Vorfreude auf das mögliche Comeback in der Fußball-Bundesliga nach 15 Jahren.

"Wir sind für viele schon aufgestiegen, doch wir werden nicht den Fehler machen, das selbst zu glauben", warnte Fortuna-Routinier Jens Langeneke vor dem Relegations-Rückspiel am Dienstag. Bei den Berlinern liegen die Nerven blank, wie eine Rauferei im Training zwischen Christian Lell und Änis Ben-Hatira offenbarte.

Die Fortuna-Profis hingegen wehren sich gegen den unglaublichen Aufstiegs-Hype, der in der Karnevals-Hochburg ausgebrochen ist. "Wer jetzt denkt, dass es das war, der macht einen Riesenfehler", sagte Kapitän Andreas Lambertz. Zugleich rief er seine Mitspieler zur Räson und kündigte an, jedem "seitlich in die Knie zu grätschen", der sich von dem Fußball-Fieber am Rhein anstecken lässt.

Schon im Anschluss an den erfolgreichen "Kreuzzug ins Glück" ("Express") in Berlin wurde das Flugzeug mit den Fortuna-Kickern an Bord nach der Landung mit Wasserfontänen empfangen - als wäre die zweite deutsche Meisterschaft nach 1933 gewonnen worden. "Es ist ein gutes, aber auch gefährliches Ergebnis,", sagte Manager Wolf Werner, dessen Team schon als "Air Fortuna" tituliert wurde.

Ähnlich sieht es Chefcoach Norbert Meier: "Das Ergebnis ist sehr gut, aber nicht einmal ansatzweise eine Entscheidung. Es ist schon so viel im Fußball passiert." Deshalb hat er sich auch Träumereien vor der Partie nicht erlaubt: "Es gibt so Träume, da wacht man schweißgebadet auf. Doch wir sollten realistisch bleiben."

Der Optimismus der Berliner, den sechsten Sturz in die Zweitklassigkeit seit 1965 noch zu vermeiden, erschöpft sich in Durchhalteparolen. "Wir müssen auf alles vorbereitet sein. Jetzt steht für uns die zweite Halbzeit an. Und die wollen wir erfolgreich für uns gestalten", sagte Hertha-Coach Otto Rehhagel. "Es gilt, im richtigen Moment die richtigen Dinge zu machen. Wir müssen die Fehlerquote minimieren und in den entscheidenden Situationen den Verstand benutzen."

Nicht in den Kader für das Düsseldorf-Spiel berief der Trainer-Altmeister den ehemaligen Bayern-Profi Andreas Ottl und Stürmer Tunay Torun. "Das hat rein sportliche und taktische Gründe", versicherte Rehhagel. Dagegen wird Heißsporn Lell zum Aufgebot der Berliner gehören. "Das ist alles ausgeräumt. Es lohnt nicht, noch weiter über das Thema zu sprechen", sagte der 73-Jährige.

"Die Spieler wissen zu 100 Prozent, worum es in diesem Spiel geht", meinte Hertha-Manager Michael Preetz. "Jetzt geht es um alles", brachte es der ehemalige Stürmer auf den Punkt. Dies gilt auch für ihn selbst. Denn der gebürtige Düsseldorfer gilt an der Spree als Hauptverantwortlicher für die sportliche Misere und das Trainerchaos in dieser Saison.

Fortuna Düsseldorf: Ratajczak - Levels, Lukimya, Langeneke, van den Bergh - Bodzek, Fink - Beister, Ilsø, Lambertz - Bröker

Hertha BSC: Kraft - Lell, Hubnik, Janker, Holland - Niemeyer, Kobiaschwili - Ebert, Raffael, Ben-Hatira - Ramos

Schiedsrichter: Wolfgang Stark (Ergolding)

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