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FC St. Pauli trennt sich von Sportdirektor Helmut Schulte

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Schulte wollte "klaren Schnitt" - Trennung von Pauli

15.05.2012, 15:17 Uhr | dpa

FC St. Pauli trennt sich von Sportdirektor Helmut Schulte. Die Wege von Helmut Schulte und dem FC St.

Die Wege von Helmut Schulte und dem FC St. (Quelle: dpa)

Hamburg (dpa) - Sportchef Helmut Schulte sieht als Grund für die Trennung vom Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli fehlendes Vertrauen seitens des Vereins.

"Ich habe die Verlängerung meines Vertrages als Vertrauensbeweis gefordert, um in diesem Spannungsfeld eine starke Position zu bekommen", sagte Schulte der Nachrichtenagentur dpa. "Das Vertrauen ist mir nicht ausgesprochen worden. Deshalb habe ich einen klaren Schnitt gemacht."

Schulte soll eine Vertragsverlängerung bis 2016 gefordert haben. Die abgelehnte Verlängerung sei für ihn ein Signal gewesen, dass man mit ihm "nicht gern zusammenarbeitet", betonte der 54-Jährige. Sein Vertrag hatte ursprünglich bis Februar 2013 gegolten.

Wenige Stunden zuvor hatte der Verein die Trennung von seinem Sportchef offiziell bekanntgegeben, ohne eine Begründung zu nennen. "Der FC St. Pauli dankt Helmut Schulte für die gute Zusammenarbeit und die besonderen Verdienste, die sich Helmut Schulte um den FC St. Pauli erworben hat", hieß es in der kurzen Mitteilung. Auch in einem Interview auf der Homepage des FC St. Pauli nannte Präsident Stefan Orth die Gründe für die Trennung nicht. Man habe mit Schulte Stillschweigen vereinbart, sagte Orth.

Schulte bestritt, dass es gravierende Unstimmigkeiten mit Trainer André Schubert gegeben habe. "Das entspricht nicht der Wahrheit. Ich bin sehr gut mit André Schubert ausgekommen. Ich habe ihn am meisten von allen unterstützt." Acht Tage zuvor stand die Trennung von Schubert zur Diskussion, nach einem dreistündigen Gespräch mit dem Vereinspräsidium konnte der Coach diese jedoch abwenden. Stattdessen war plötzlich der Sportchef in den Fokus gerückt.

Konkrete Vorwürfe gegen ihn habe es nicht gegeben, sagte Schulte. Zu möglichen Versäumnissen und Unstimmigkeiten in Vertragsverhandlungen mit Profis befand Schulte: "Man kann es nicht jedem recht machen. Die Vorstellungen der Spieler sind nicht immer kongruent mit denen des Vereins."

"Als langjährigen St. Paulianer erfüllt mich die Trennung mit Wehmut. Von der Abstiegszone in der 2. Liga habe ich die Mannschaft über den Aufstieg in die 1. Bundesliga bis jetzt ins Spitzenfeld der 2. Liga begleitet. Wer nicht einschätzen kann, was ich geleistet habe, dem kann ich nicht helfen", meinte der scheidende Sportdirektor, der auch Jugend- und später Cheftrainer beim Hamburger Stadtteilverein war.

Ohne Sportchef will sich St. Pauli übergangsweise mit einer internen Lösung bei der Kaderplanung behelfen. Sie besteht aus Vizepräsident Jens Duve, Co-Trainer Thomas Meggle und Chefscout Stefan Studer.

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