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Otto Rehhagel: "Die Umstände waren eine Katastrophe"

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Rehhagel: "Die Umstände waren eine Katastrophe"

16.05.2012, 14:04 Uhr | dpa

Otto Rehhagel: "Die Umstände waren eine Katastrophe". Trainer-Routinier Otto Rehhagel konnte den Hertha-Absturz nicht mehr verhindern.

Trainer-Routinier Otto Rehhagel konnte den Hertha-Absturz nicht mehr verhindern. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa) - Fragen an Trainer Otto Rehhagel nach dem Abstieg von Hertha BSC Berlin aus der Fußball-Bundesliga und den skandalösen Umständen des 2:2 bei Fortuna Düsseldorf.

Rehhagel: "Beister hat das wunderbare Tor zum 1:0 geschossen. Das war ein Schock für uns. Wir sind sehr gut zurückgekommen. Dann kam dieser Platzverweis, unnötigerweise. Dadurch hat der Gegner noch mehr Selbstvertrauen gewonnen. Wir haben zum wiederholten Male in Unterzahl gespielt. Wenn wir komplett gewesen wären, hätten wir die Düsseldorfer noch mehr in Schwierigkeiten bringen können. Für uns war der Abend eine sehr große Enttäuschung."

Rehhagel: "Nach 15 Jahren sportlicher Abstinenz haben sie das große Glück gehabt, sich erkämpft und erspielt, im nächsten Jahr wieder bei den ganz Großen dabei zu sein."

Rehhagel: "Die Begleitumstände sind natürlich eine Katastrophe. Ich habe sowas noch nie erlebt und konnte mir nicht vorstellen, dass gerade hier in Düsseldorf so etwas möglich ist. Aber die Dinge sind so wie sie sind. Und es erhält auch immer mehr Einzug, dass sich die Zuschauer das Recht herausnehmen, auf das Spiel einzuwirken."

Rehhagel: "Natürlich bin ich enttäuscht. Wir sind alle Sportler und wollen, dass das Spiel fair zu Ende geht und dass die Leute ihre Freude haben. Dass es zu solchen Ausschreitungen und Undiszipliniertheiten kommt - darauf habe ich aber keinen Einfluss. Wenn da Hunderte oder Tausende kommen, hast du keine Chance."

Rehhagel: "Ich habe ja nicht die Macht, zu sagen, irgendwas muss wiederholt oder nicht wiederholt werden. Die Verantwortung liegt beim Schiedsrichter und beim DFB. Beim DFB sind sie auch enttäuscht, dass in Deutschland die Ausschreitungen der Zuschauer immer mehr Einzug halten. Da müssen wir sehen, dass wir dem entgegenwirken können. Wie und mit welchen Mitteln - da muss der DFB überlegen, wie das geht."

Rehhagel: "Der Präsident und Michael Preetz haben mich geholt, weil das Schiff in Schieflage geraten war. Ich habe von Anfang an gesagt, Tore kann ich nicht schießen. Wir alle bei Hertha haben gemeinsam in einer konzertierten Aktion versucht, die Bundesliga zu halten. Es haben ein paar Zentimeter gefehlt."

Rehhagel: "Ich muss mal eines sagen: Hertha, Köln und Kaiserslautern sind abgestiegen - aber die Welt geht nicht unter. Der Blick muss schnell wieder nach vorne gerichtet sein. Hertha wird weiterbestehen und muss sehen, dass es ein paar anständige Sponsoren bekommt, damit die Mannschaft verstärkt werden kann. Das ist wichtig."

Rehhagel: "Wenn man zwei solch dramatische Spiele miterlebt hat, muss man sich erst selbst runterfahren. Da brauche ich noch ein paar Tage dazu. Dann werde ich in mich gehen und sehen, was die Zukunft bringt."

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