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Trotz Geständnis: Kobiaschwili bestreitet Absicht

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Trotz Geständnis: Kobiaschwili bestreitet Absicht

07.06.2012, 11:57 Uhr | dpa

Trotz Geständnis: Kobiaschwili bestreitet Absicht. Lewan Kobiaschwili wurde wegen eines Schlages gegen den Schiedsrichter gesperrt.

Lewan Kobiaschwili wurde wegen eines Schlages gegen den Schiedsrichter gesperrt. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der bis Ende des Jahres gesperrte Fußballprofi Lewan Kobiaschwili bestreitet, Schiedsrichter Wolfgang Stark absichtlich geschlagen zu haben.

In einem Interview auf der Homepage seines Vereins Hertha BSC sagte der 34 Jahre alte Georgier, beim Chaos-Relegationsspiel gegen Fortuna Düsseldorf habe es im Spielertunnel und auf einer Treppe Gedränge gegeben. "Ich kann nicht ausschließen, dass ich dabei vor mir laufende Leute berührt habe, einer davon war der Schiedsrichter. Aber es war eben keine Absicht - und das ist mir wichtig. So habe ich das auch ausgesagt."

Stark hatte angegeben, Kobiaschwili habe ihn mit einem Faustschlag im Nacken getroffen. Der Schiedsrichter hatte noch in der Kabine Anzeige erstattet. Weil Kobiaschwili ein Geständnis ablegte, blieb das Sportgericht deutlich unter dem vom DFB-Kontrollausschuss geforderten Strafmaß einer einjährigen Sperre.

"Mein erster Gedanke war, zu kämpfen. Aber dann wurde mir bewusst, dass sie mich dann lange sperren werden", sagte Kobiaschwili. Er habe nicht gewollt, dass seine Karriere durch eine Sperre beendet wird. "Ich musste abwägen, was am Besten für mich, für meine Familie, für den Klub und die Fans ist - und das war, das Urteil schweren Herzens zu akzeptieren."

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