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Hochverschuldeter FC! Offener Brief soll Kölner Fans beruhigen

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Hochverschuldeter FC! Offener Brief soll Kölner Fans beruhigen

26.07.2012, 12:44 Uhr | sid

Hochverschuldeter FC! Offener Brief soll Kölner Fans beruhigen . Holger Stanislawski soll dem Traditionsklub wieder neues Leben einhauchen.  (Quelle: imago)

Holger Stanislawski soll dem Traditionsklub wieder neues Leben einhauchen. (Quelle: imago)

"Hochverschuldet und hochmotiviert" - die flapsige Aussage des neuen Trainers Holger Stanislawski scheint Programm für den Fußball-Zweitligisten 1. FC Köln zu sein. Die angespannte finanzielle Situation zwang den Klub, in einem Brief die beunruhigten Mitglieder über die wirtschaftliche Ausgangsposition zu informieren. "Die derzeitige finanzielle Lage des 1. FC Köln ist ernst. Dennoch wollen wir diesen Brief auch nutzen, um ständig wiederholte Gerüchte auszuräumen, die substanzlos sind. Eine Über-Dramatisierung der Situation ist ebenso schädlich wie ihre Verharmlosung", hieß es in dem Schreiben.

Das vom neuen Vereinspräsidenten Werner Spinner sowie Claus Horstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Geschäftsführer Oliver Leki unterzeichnete Anschreiben enthielt allerdings auch deutliche Worte an die alte Führung unter Präsident Wolfgang Overath. Offensichtlich wurden ein Abstieg aus dem Fußball-Oberhaus nicht eingeplant und allzu sorglos Gelder im Vorgriff auf künftige Einnahmen verplant.

An die 2. Liga wurde nie gedacht

"Aus dem hier kurz dargestellten Gesamtbild ergibt sich, dass bei der Kaderzusammenstellung sowohl hinsichtlich der Anzahl der beschäftigten Spieler, der Höhe der Vergütung als auch hinsichtlich der Laufzeiten und Wirksamkeiten keine konkrete Befassung mit dem Thema Abstieg in die 2. Liga erkennbar ist", hieß es in dem Brief mit Bezug auf eine unabhängige Buch- und Vertragsprüfung.

Durch den Abstieg sind Mindereinnahmen von 20 Millionen Euro zu verkraften. "Umso wichtiger ist der jetzt begonnene Umbruch im aktuellen Kader. Er trägt dazu bei, die Kosten auf unter 20 Millionen Euro zu senken", teilte der FC mit. Der Klub ist generell bemüht, für mehr Transparenz zu sorgen.

Über 30 Millionen Euro Verbindlichkeiten

"Um das Vertrauen herzustellen", wurde eine unabhängige Wirtschaftskanzlei beauftragt, die Bücher zu prüfen. Eine Rechtsanwaltskanzlei nahm sich der Verträge an. Die Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2011 betrugen laut offiziellen Angaben 30,9 Millionen Euro. Die Sonderprüfung bestätige jedoch, dass "keine Überschuldung" und "Unregelmäßigkeiten" vorliegen. "Die Bücher sind vollkommen in Ordnung. Auch das ist ein Ergebnis der Sonderprüfung", stellte der Klub fest.

Um die Kosten zu senken, wurden neben Nationalspieler Lukas Podolski (zum FC Arsenal) bereits sieben Lizenzspieler abgegeben. Allerdings sucht der Geißbock-Klub noch Abnehmer für die zu den Spitzenverdienern zählenden Geromel, den Ex-Kapitän, und Angreifer Milivoje Novakovic.

Fan-Anleihe soll Luft verschaffen

Mithilfe einer Fan-Anleihe sollen zusätzliche Einnahmen generiert werden. Die genauen Details werden noch bekannt gegeben. Das Ziel der Fan-Anleihe sei eine Umschuldung: "Wir wollen eine weitere Unabhängigkeit von einzelnen Investoren und Banken schaffen." Die nächsten Wochen und Monate versprechen auch in finanzieller Hinsicht viel Spannung am Geißbockheim.

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