Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > 2. Bundesliga >

Overath braucht noch Abstand zum FC

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Overath braucht noch Abstand zum FC

29.07.2012, 14:48 Uhr | dpa, sid

. 1. FC Köln: Über ein halbes Jahr nach seinem Rücktritt kritisiert Ex-Präsident Wolfgang Overath die damalige Klubführung. (Quelle: imago)

1. FC Köln: Über ein halbes Jahr nach seinem Rücktritt kritisiert Ex-Präsident Wolfgang Overath die damalige Klubführung. (Quelle: imago)

Über acht Monate nach seinem Rücktritt als Präsident des 1. FC Köln hat Wolfgang Overath die damalige Klub-Führung des Zweitligisten kritisiert. Seinen überraschenden Rücktritt auf der Mitgliederversammlung im November 2011 begründet er mit mangelndem Vertrauen. Außerdem fühlte er sich von wichtigen Stellen im Verein im Stich gelassen.

"Es gab leider einige beim FC, die ihren eigenen Weg gesucht haben, mehr Macht wollten. Man zog nicht mehr an einem Strang", sagte der Weltmeister von 1974. "Sechs Jahre meiner Amtszeit haben wir im Verein zusammengestanden und gute wie schlechte Zeiten gemeinsam überstanden. Das fehlte im letzten Jahr. Da wurde ich persönlich und beleidigend von außen angegriffen, und wir haben uns demgegenüber als Verein nicht gewehrt", sagte der 68-Jährige. Im Kölner Stadion war er seither nicht mehr. "Ich brauchte danach erst mal etwas Abstand."

Rücktritt nach sieben Jahren Amtszeit

Seinen Rücktritt nach sieben Jahren Amtszeit bezeichnet er als "eine Befreiung". "Der Vertrauens-Verlust im Verein war schon zu groß", sagte Overath. Die Kritik, den Klub durch seinen Rückzug ins Chaos gestürzt zu haben, bezeichnete er als Legendenbildung. Bei der Übergabe sei der FC gut aufgestellt gewesen. "Wir hatten den besten Saisonstart seit Jahren und standen auf Platz elf", sagte Overath.

Overath gibt aber auch eigene Fehler zu. "Mir ist es in meiner Amtszeit beispielsweise nicht gelungen, den passenden Trainer zum FC zu holen." Einzige Ausnahme sei Huub Stevens gewesen. Auch die Verdoppelung der Schulden auf 24 Millionen Euro räumte er ein.

Podolski-Transfer war nicht zu verhindern

Allerdings sei viel Geld in die Infrastruktur geflossen und "wir hatten mit Lukas Podolski und Pedro Geromel allein zwei Spieler, die zusammen mindestens 20 Millionen Euro wert waren." Den Weggang von Nationalspieler Lukas Podolski hätte wohl auch er nicht verhindern können. "Nein, wahrscheinlich nicht! Lukas hat eine überragende Saison gespielt. Wenn dann ein Verein wie Arsenal London kommt, hat man kaum eine Chance", sagte Overath.

Auf die Frage, ob unter Präsident Overath der Abstieg aus der Bundesliga hätte verhindert werden können, sagte der 68-Jährige: "Ich hätte sicher ein paar Dinge anders gemacht, als sie letztlich entschieden wurden - mit welchem Ergebnis auch immer."

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Wahnsinn 
Cleverer Hund überwindet Gartenzaun mit Trick

Kaum zu glauben, wie der Hund es schafft zu seinen Freunden zu gelangen. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Auf flachen Sohlen - Schuhe für die kühle Jahreszeit

Angesagte Stiefel, trendige Schnürer, klassische Stiefeletten u.v.m. jetzt entdecken bei BAUR.

Shopping
Mit dem Multitalent wird jedes Kochen zum Erlebnis

Krups Multifunktions-Küchenmaschine HP5031: Ihr Partner für kreative Kochideen! bei OTTO.de

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal