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1. FC Köln: Bundesliga-Absteiger schon unter Druck

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Bundesliga-Absteiger schon unter Druck

30.08.2012, 15:23 Uhr | dpa

1. FC Köln: Bundesliga-Absteiger schon unter Druck. Holger Stanislawski steht mit seinen Kölnern unter Erfolgsdruck.

Holger Stanislawski steht mit seinen Kölnern unter Erfolgsdruck. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Noch hält Trainer Holger Stanislawski schützend die Hand über seine Profis. "Ich werde jetzt nicht kommen und mit der Streitaxt draufhauen", erklärte der Coach des Bundesliga-Absteigers 1. FC Köln nach dem schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte in der 2. Fußball-Bundesliga.

Doch nach drei Spieltagen stehen die "Geißböcke" mit nur einem Punkt schon mächtig unter Druck, die Quittung für den verpatzten Saisonstart ist ein Abstiegsrang. Vorne stehen derweil andere: VfR Aalen gegen Eintracht Braunschweig heißt am vierten Spieltag das unerwartete Spitzenspiel.

Das Unterhaus entpuppt sich wieder einmal als Wundertüte. Als einziges Team kann Braunschweig die Optimal-Ausbeute von neun Punkten aufweisen. Dahinter kommen Energie Cottbus und der FSV Frankfurt - gefolgt von den Aufsteigern Aalen und Sandhausen. Ganz unten ohne jeden Punkt steht dagegen der MSV Duisburg, dessen Trainer Oliver Reck denn auch prompt gehen musste.

Die Aufstiegsfavoriten beschäftigen sich vor allem noch mit sich selbst. Hertha BSC verbuchte nach dem Pokal-Aus zuletzt immerhin den ersten Dreier, und Trainer Jos Luhukay durfte aufatmen. "Ich hoffe, dass dieser Sieg uns die Leichtigkeit und Lockerheit gibt, die man braucht, um wirklich Fußball spielen zu können." Am Montag wartet das Hauptstadt-Derby beim 1. FC Union Berlin, doch Manager Michael Preetz stellt angesichts des großen Ziels Wiederaufstieg klar: "Diese Stadtmeisterschaft interessiert uns überhaupt nicht."

Wie Hertha hat auch Mit-Absteiger 1. FC Kaiserslautern erst einen Sieg auf der Haben-Seite. Vor allem daheim konnten die Pfälzer bei zwei Remis noch nicht überzeugen, am Freitag bei Dynamo Dresden setzen die Pfälzer denn auch auf ihre Auswärtsstärke. Noch nicht in Fahrt gekommen ist auch Mit-Favorit FC St. Pauli. "Drei Spiele, zwei Punkte, ein Tor - da klaffen Anspruch und Wirklichkeit auseinander", erkannte Mittelfeldmann Florian Bruns. Nun soll im Heimspiel gegen Neuling SV Sandhausen unbedingt der erste Dreier her.

Das gilt erst recht für die Kölner, die am Freitag vor der schweren Heim-Aufgabe gegen Cottbus stehen. Präsident Werner Spinner übt sich aber in Gelassenheit. "Was wir beim FC vorhaben, kann nicht über Nacht gelingen. In dieser Saison wächst eine komplett neue Mannschaft unter der Führung von Holger Stanislawski zusammen."

Die Favoriten wackeln, das unverhoffte Gipfeltreffen steigt am Samstag derweil in Aalen. Spitzenreiter Braunschweig will beim Neuling seine makellose Bilanz wahren. Trotz aller Euphorie nach dem perfekten Saisonstart kündigte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht an: "Wir werden mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben."

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