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Hertha BSC im Berlin-Derby eiserner als Union

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Erstklassig zweitklassig: Hertha eiserner als Union

04.09.2012, 12:07 Uhr | dpa

Hertha BSC im Berlin-Derby eiserner als Union. Im Stadtderby liegt Hertha vorn: Ronny (2.

Im Stadtderby liegt Hertha vorn: Ronny (2. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Für 90 Minuten hatte Berlin vergessen, dass die Hauptstadt in Sachen Fußball nur zweitklassig ist. "Die Nummer eins der Stadt sind wir", schrien die Fans von Hertha BSC, die an diesem Derby-Abend in der "Alten Försterei" in der Minderheit waren.

"Es war der nächste Schritt auf dem guten Weg in der Tabelle", jubelte auch Hertha-Coach Jos Luhukay über das wichtige 2:1 gegen den kampfstarken 1. FC Union Berlin.

Die "Eisernen" aus dem Ortsteil Köpenick waren schon außer Rand und Band, dass sie in der 2. Fußball-Bundesliga überhaupt gegen Hertha um die Stadtmeisterschaft spielen durften. Und nahe dran an einem erneuten Punktgewinn oder gar einem Sieg wie vor zwei Jahren konnten sich die Unioner zumindest wieder fühlen.

"Wir sind nicht eingeknickt", stellte Luhukay als wichtigste Erkenntnis aus dem Berlin-Duell fest, das in Sachen Einsatz und Emotionen erstklassig war. Und das kommt nicht von ungefähr. Der Niederländer hat bei der Hertha, die nach dem Erstliga-Desaster in der Vorsaison mit den Trainern Markus Babbel, Michael Skibbe und Otto Rehhagel fast als untrainierbar galt, die ernste Aufgabe übernommen, die sportliche Erstklassigkeit wieder herzustellen. In nur kurzer Zeit in Berlin war Luhukay schon mehrmals ausgeflippt ob der teilweise eigenwilligen Berufsauffassung seiner Profis.

Gegen die Fighter des 1. FC Union war Hertha diesmal eiserner als der Kontrahent. Sogar die von Luhuhay kritisierten Südamerika-Stars Adrian Ramos und Ronny legten ihre Lethargie ab. Den Kolumbianer Ramos konnte nur ein Foul stoppen, der Brasilianer Ronny hämmerte den Freistoß durch die Union-Mauer zum Siegtreffer ins Netz. "Sie sind zwei Ausnahmespieler in der 2. Liga", lobte Kollege Sandro Wagner, der vor 16 750 enthusiastischen Fans die Führung markiert hatte.

Hertha wackelte, als der eingewechselte Christopher Quiring zum zwischenzeitlichen Ausgleich einköpfte. Doch Hertha fiel nicht. Auch, weil diesmal Ersatzkeeper Sascha Burchert gegen Union zuverlässig hielt. Eigentlich wollte Thomas Kraft nach seiner Sperre im Derby spielen, doch eine Rückenblockade verhinderte das. So sprang Burchert ein. "Er hat ein tolles Spiel gemacht", betonte Hertha-Manager Michael Preetz, den man lange Zeit nicht mehr mit so einem Lächeln auf dem Gesicht gesehen hatte wie nach dem Derbysieg. "Sie haben 90 Minuten als Team funktioniert", lobte Luhukay seine Spieler.

Mit Platz sechs hat der Absteiger "den Anschluss zur Spitze hergestellt", stellte Luhukay nach Herthas erstem Pflichtspielsieg an der "Alten Försterei" seit 78 Jahren fest. Union dagegen hinkt mit einem Punkt erst einmal den eigenen Ansprüchen (Platz fünf bis sieben) hinterher. "Anfängerfehler, die brutal bestraft werden", bilanzierte Coach Uwe Neuhaus. Sein Appell: "Wir müssen als Mannschaft weiter zusammenstehen." Wie Hertha am Montag.

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