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Polizei schickt Brief an Köln- und Dynamo-Fans

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"Unterlassen Sie Provokationen": Polizei schickt Brief an Fans

04.10.2012, 16:06 Uhr | t-online.de

 Polizei schickt Brief an Köln- und Dynamo-Fans. Fans von Dynamo Dresden zünden beim Pokalspiel in Dortmund Pyrotechnik (Quelle: imago)

Solche Szenen sollen sich beim Spiel in Köln nicht wiederholen. Dynamo-Fans zünden Pyrotechnik (Quelle: imago)

Die Begegnung zwischen den Zweitligisten 1. FC Köln und Dynamo Dresden ist ein Spiel zweier Traditionsvereine mit einem riesigen Fanaufkommen. Es ist aber auch eine Partie mit einem enormen Risikopotenzial. Zu oft fielen die Anhänger der beiden Klubs gerade in jüngerer Vergangenheit negativ auf. Vor dem Duell am kommenden Montag in der Domstadt greift die Polizei deshalb zu einer ungewöhnlichen Maßnahme.

"Neben allen Emotionen für Ihren Lieblingsverein bitte ich Sie, sich Gedanken über die Grenzen Ihrer (sportlichen) Unterstützung zu machen", heißt es in Briefen, mit denen sich die Sicherheitskräfte an beide Fanlager wenden.

Wie der "Express" in seiner Onlineausgabe berichtet, werden sowohl das Fanlager der Dresdner als auch mehr als 200 polizeibekannte Anhänger des 1. FC Köln gezielt angesprochen. "Ich appelliere an Sie: Unterlassen Sie Provokationen, Störungen und Straftaten", heißt es in dem Schreiben weiter, das von Polizeioberrat Volker Lange unterzeichnet ist.

Köln-Verbot für 38 Dynamo-Fans

Die Dynamo-Fans erhielten zudem Hinweise zur Anreise und zu Ansprechpartnern. Gegen insgesamt 38 polizeibekannte Anhänger der Sachsen wurde ein Betretungsverbot der Stadt Köln ausgesprochen, berichtet der "Express".

In einem weiteren Schreiben an alle Besucher des Spiels fordert die Polizei zudem dazu auf, aktiv gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit vorzugehen. Auch pyrotechnisches Material soll nicht mit ins Stadion gebracht werden. Zu der Partie, die den 9. Spieltag der 2. Liga abschließt, werden mehr als 40.000 Zuschauer erwartet. Rund 3000 werden aus Dresden anreisen.

Wiederholt negativ aufgefallen

In den vergangenen Monaten waren die beiden Fanlager wiederholt negativ aufgefallen. So attackierten Kölner Hooligans unter anderem einen Fanbus von Borussia Mönchengladbach. Zuletzt sorgte die Vertragsauflösung des von Anhängern bedrohten Profis Kevin Pezzoni für Schlagzeilen.

Dynamo Dresden drohte nach Ausschreitungen in der vergangenen Saison im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund sogar der Ausschluss aus dem Cup-Wettbewerb. Erst in zweiter Instanz wurde die zunächst verhängte Sanktion wieder aufgehoben.

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