Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > 2. Bundesliga >

Stanislawski schimpft über Kölner Slapstick-Gegentor

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Stanislawski schimpft über Kölner Slapstick-Gegentor

09.10.2012, 11:11 Uhr | dpa

Stanislawski schimpft über Kölner Slapstick-Gegentor. Kölns Trainer Holger Stanislawski reagierte nach dem Gegentor fassungslos.

Kölns Trainer Holger Stanislawski reagierte nach dem Gegentor fassungslos. (Quelle: dpa)

Köln (dpa) - London-Export Lukas Podolski und die anderen 41 800 Tribünengäste konnten es kaum glauben, als sie das kuriose Gegentor im Fußball-Zweitligaduell beim 1:1 (0:1) des 1. FC Köln gegen Dynamo Dresden sahen.

"Nimm du ihn, ich hab' ihn auch nicht. Das darf nicht passieren, da muss man mal Arschloch sein", schimpfte Kölns Trainer Holger Stanislawski. Es war eine Situation, die FC-Linksverteidiger Christian Eichner später als "Slapstick" bezeichnete. Er und Sascha Bigalke stellten sich in der 31. Minute so tölpelhaft an, dass Dresdens Mittelfeldmann Robert Koch sich den Ball einfach schnappen durfte und Mickael Poté die Vorlage humorlos zum Dynamo-Führungstreffer verwertete.

Eichner wollte nicht, Bigalke auch nicht, das Spielgerät blieb einfach liegen. "Da braucht es eine klare Ansage", bemerkte Stanislawski. Doch weil weder Eichner noch Bigalke hierzu in der Lage waren, ließ sich Absteiger Köln trotz 72 Prozent Ballbesitzes und 26:5 Torschüssen zwei Punkte nehmen. Zumindest rettete der Nigerianer Anthony Ujah (77.) dem FC das Remis, mit dem beide Mannschaften nicht zufrieden waren.

"Irgendwie ist ein fader Beigeschmack dabei", urteilte Dresdens Cristian Fiel. Er monierte zurecht, dass die Elf von Chefcoach Ralf Loose allein durch Idir Ouali (33./38.) zweimal die Chance auf eine Vorentscheidung vergab. Loose war dennoch "sehr zufrieden" - ganz im Gegensatz zu Stanislawski, der Eichner und Bigalke als "ganz liebe und nette Kerle" einstufte.

Aber das ist in Liga zwei, auch angesichts des knappen Vier-Punkte-Abstands des FC und von Dynamo auf den Tabellenletzten Duisburg, nicht gefragt. Einfach mal dazwischenhauen - das will Stanislawski sehen. Er möchte das Positive herausarbeiten: "Solche Situationen bringen die Jungs auch weiter." An derartigen Fehlern arbeiten, sie abstellen - das ist Stanislawskis Maxime.

Gravierender ist das andere FC-Problem: Sie haben keinen Podolski mehr, der vor seinem Wechsel zum FC Arsenal 18 Treffer erzielte, ohne den FC-Abstieg verhindern zu können. "Wir machen einfach zu wenig Tore aus der Vielzahl unserer Möglichkeiten", bemerkte Stanislawski. Das 1:1 der Mainzer Leihgabe Ujah war im neunten FC-Spiel erst der siebte Treffer.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
38 % sparen: Boxspringbett inkl. Topper für nur 499,- €

Traumhaft und erholsam schlafen auf 180x200 cm - jetzt zum reduzierten Preis bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal