11.10.2012, 14:55 Uhr | dpa
Lukas Podolski kann die Kritik an seiner Person nicht nachvollziehen. (Quelle: imago)
Lukas Podolski hat sich gegen die Kritik an seiner Leistung beim 1. FC Köln sowie an den Umständen seines Wechsels zum FC Arsenal gewehrt. Insbesondere die Aussage von FC-Geschäftsführer Claus Horstmann, das Engagement Podolskis habe sich für den Verein nicht gelohnt, kann der Stürmer nicht nachvollziehen. Horstmann wolle wohl nur von den eigentlichen Problemen in Köln ablenken, so der Nationalspieler.
Er könne nicht verstehen, warum Horstmann eine solche Aussage getätigt habe und was er damit bezwecken wolle, sagte Podolski dem Magazin "Stern."
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"Wenn ich ein Abzocker wäre und es darauf angelegt hätte, hätte ich bis zum letzten Spieltag mit meinem Wechsel gewartet", erklärte der DFB-Angreifer zu seinem Transfer im Sommer zum FC Arsenal.
"Dann hätte ich für eine festgeschriebene Ablöse von sieben Millionen Euro gehen und mir ein Handgeld von mehreren Millionen einstreichen können." Nach Medienberichten haben die Kölner für ihren Star zwölf Millionen Euro aus London überwiesen bekommen.
Auch für Kommentare des ehemaligen Bundestrainers und jetzigen Aserbaidschan-Coaches Berti Vogts, der Podolski vorgeworfen hatte, in Köln viel zu wenig aus seinen Möglichkeiten gemacht zu haben, brachte Podolski kein Verständnis auf.
"Das nehme ich überhaupt nicht ernst. Ich frage mich nur, warum diejenigen, die am weitesten weg sind und am wenigsten Ahnung haben, immer alles und jeden beurteilen und kommentieren müssen", so der Nationalspieler.
Quelle: dpa
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