Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > 2. Bundesliga >

FCK feiert seine "jungen Wilden"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

FCK feiert seine "jungen Wilden"

06.11.2012, 11:35 Uhr | dpa

FCK feiert seine "jungen Wilden". Kaiserslauterns Denis Linsmayer gehörte zu den Leistungsträgern beim FCK-Sieg gegen Aue.

Kaiserslauterns Denis Linsmayer gehörte zu den Leistungsträgern beim FCK-Sieg gegen Aue. (Quelle: dpa)

Kaiserslautern (dpa) - Die "Roten Teufel" werden immer jünger. Dass der 1. FC Kaiserslautern in der 2. Fußball-Bundesliga endlich einen Aufstiegsplatz erreicht hat, liegt auch an den vielen Talenten, denen Trainer Franco Foda sein Vertrauen schenkt.

Beim 4:1 (2:1)-Sieg gegen den FC Erzgebirge Aue standen gleich sieben Spieler auf dem Rasen, die erst 22 Jahre oder jünger sind. "Der Trainer zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte einer der "jungen Wilden", der 21-jährige Denis Linsmayer.

Zusammen mit Steven Zellner (21) gab Linsmayer 90 Minuten lang eine glänzend funktionierende "Doppel-Sechs" ab. Der 22-Jährige Hendrick Zuck gehörte neben Alexander Baumjohann (36./79.) und Mohammadou Idrissou (81.) zu den Torschützen (7. Minute) und bildete zudem mit dem griechischen Nationalspieler Konstantinos Fortounis (20) die Lauterer Flügelzange. Noch jünger ist der 19 Jahre alte Dominique Heintz in der Innenverteidigung. Florian Riedel (22) und Kwame Nsor (20) wurden während des Spiels eingewechselt.

Der Pfälzer Jugendstil hat System. Die meisten Nachwuchsspieler standen schon als Jugendliche auf der Westtribüne des Fritz-Walter- Stadions, wurden dann Balljungen, spielten in den verschiedenen Jugend-Teams und empfahlen sich schließlich über die Regionalliga- Mannschaft für einen Vertrag bei den Profis. "Es ist fantastisch", meinte Linsmayer. "Früher stand ich in der Westkurve und bewunderte die Spieler. Heute habe ich dort nach dem Spiel von einem Fan nach unserem Sieg einen Schal als Geschenk bekommen."

Kapitän Florian Dick ist voll des Lobes über die junge "Doppel- Sechs", die nach den Ausfällen von Ariel Borysiuk, Enis Alushi, Mimoun Azaouagh und Pierre De Wit erstmals in dieser Formation vor der Abwehr spielte. "Die haben eine tolle Qualität, räumen viel ab und sorgen für Entlastung", meinte er. Auch die Ruhe, die sein junger Nebenmann Heintz ausstrahlt, imponiert dem Kapitän. "Das ist überragend, mit welcher Kaltschnäuzigkeit der in die Zweikämpfe geht und auch mal den Turbo nach vorne einschaltet - das hat Zukunft."

Linsmayer sieht das genauso. "Wir kommen von Spiel zu Spiel besser rein", sagte er. "Aber eigentlich hat sich im Vergleich mit der Regionalliga nicht viel verändert. Fußball ist immer noch ein Spiel."

Trainer Foda folgt mit seinem Jugendstil einer klaren Philosophie. Schon in seiner Zeit bei Sturm Graz verhalf er vielen Talenten zum Sprung in die erste Mannschaft. "Jeder kann sich im Training durch Leistung aufdrängen", meint der 46-Jährige.

Zwar profitieren die vielen jungen Spieler zurzeit auch von dem großen Verletzungspech des Aufstiegsfavoriten. Insgesamt acht Profis musste Foda gegen Aue ersetzen. Doch erstens gehören mit dem Polen Borysiuk (21) oder selbst dem 25 Jahre alten De Wit noch einige der Ausfälle zu den "jungen Wilden". Und dann stehen in Torhüter Marius Müller (19), Willi Orban (20) und Julian Derstroff (20) bereits die nächsten Talente beim FCK in den Startlöchern.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal