17.11.2012, 14:58 Uhr | sid, t-online.de
Braunschweig bleibt das Maß aller Dinge. Am 14. Spieltag der 2. Bundesliga setzte sich die Eintracht gegen den FC Ingolstadt mit 3:0 (1:0) durch und baute damit den Vorsprung auf die Verfolger wieder aus. Dominick Kumbela mit einem Doppelpack (38./75.) und Gianluca Korte (81.) sorgten mit ihren Toren für den Sieg der Niedersachsen. Der FCI ging erstmals seit sechs Spieltagen wieder als Verlierer vom Platz.
Im zweiten Samstagsspiel gewann der SC Paderborn auswärts gegen den VfR Aalen. Das Team von Trainer Stephan Schmidt siegte in einer hitzigen Partie durch das Tor von Manuel Gulde (58.). Kurz vor der Pause hielt Aalens-Keeper einen Strafstoß von Christian Strohdiek. In der 36. Minute schickte Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus Aalens Andreas Hofmann mit Gelb-Rot vorzeitig in die Kabine.
Nach einer guten ersten Hälfte gegen defensiv sicher stehende Ingolstädter hatte die Eintracht nach der Pause deutlich mehr Mühe mit den Gästen, die einige gute Möglichkeiten zum Ausgleich ungenutzt ließen. Erst der zweite Treffer von Kumbela nach einem Konter brachte die Entscheidung. Seinen ersten Treffer erzielte Kumbela nach Vorarbeit von Dennis Kruppke und unter gütiger Mithilfe der Ingolstädter Hintermannschaft. Vor allem Andre Mijatovic machte keine gute Figur.
Anschließend mussten allerdings der gute Schlussmann Daniel Davari und auch die Glücksgöttin Fortuna herhalten, um die Eintracht auf der Siegerstraße zu halten. Caiuby (51. und 60.) sowie der eingewechselte Manuel Schäffler (70.) mit einem Kopfball an den Pfosten hätten für Ingolstadt ausgleichen können. Besser machte es dagegen Kumbela, der erst nach Vorlage von Orhan Ademi zum zweiten Mal zuschlug, ehe er wenig später gefühlvoll das 3:0 durch Korte vorbereitete.
In Aalen waren die Chancen auf einen Sieg des VfR schon in der ersten Halbzeit gesunken, nachdem Andreas Hofmann wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen hatte (36.). In der 45. Minute scheiterte Christian Strohdiek mit einem Foulelfmeter an Aalens Torwart Jasmin Fejzic, nachdem der Schlussmann zuvor Deniz Naki zu Fall gebracht hatte. Es war nicht die einzige Chance, die die Gäste in Überzahl vor 5412 Zuschauern fahrlässig ausließen. Tim Kister vergab auf der Gegenseite sogar noch freistehend per Kopf (82.) die große Chance zum Ausgleich.
Quelle: sid, t-online.de
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