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FC St. Pauli kann Hertha-Joker Sahar nicht stoppen

20.11.2012, 15:34 Uhr | dpa

FC St. Pauli kann Hertha-Joker Sahar nicht stoppen. Herthas Torschütze Ben Sahar (l) lässt sich nach dem Spiel von den Fans feiern.

Herthas Torschütze Ben Sahar (l) lässt sich nach dem Spiel von den Fans feiern. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Ben Sahar hat einen couragierten Auftritt von Erstliga-Absteiger Hertha BSC belohnt und die Berliner zurück auf Platz zwei geköpft.

Mit seinem späten Treffer nach Flanke von Peter Pekarik in der 85. Minute entschied der erst nach einer Stunde eingewechselte Israeli das sehenswerte Montagsspiel in der 2. Fußball-Bundesliga. Nach 14 Spieltagen hält Hertha durch den 1:0 (0:0)-Sieg über den starken FC St. Pauli mit 29 Punkten als Tabellenzweiter Kurs in Richtung Wiederaufstieg. St. Pauli verlor erstmals nach vier Ligaspielen mit dem neuen Trainer Michael Frontzeck und steht in der Tabelle jetzt auf Rang zwölf (15 Punkte).

"In der zweiten Halbzeit haben wir versucht den Druck zu erhöhen. Man ist froh, wenn man das erlösende Tor macht", sagte Hertha-Trainer Jos Luhukay, der lange haderte mit der Chancenverwertung. "Das Tor war lange wie vernagelt." Sein Kollege Frontzeck stellte fest: "Wir haben mit viel Leidenschaft gekämpft. Unter dem Strich war Berlin die bessere Mannschaft. Insgesamt geht der Sieg der Hertha in Ordnung. Es ist keine Schande hier zu verlieren.

Die Hamburger kamen mit viel Selbstbewusstsein aus insgesamt fünf Punktspielen ohne Niederlage in die Hauptstadt - und versteckten sich trotz einiger Personalsorgen nicht. Der neu in die Startelf gerückte Akaki Gogia flankte; Fin Bartels sorgte mit einem Kopfball gleich für Gefahr (6.). Später musste Hertha-Torwart Thomas Kraft gegen Sebastian Schachten retten.

Hertha erspielte und erkämpfte sich vor 39 127 Fans - davon rund 8000 Hamburger Anhänger - jedoch zunehmend die Feld- und Chancenüberlegenheit. St. Pauli-Keeper Philipp Tschauner konnte einen leicht abgefälschten Hinterhaltschuss von Marcel Ndjeng nur mit Mühe an den Pfosten lenken (25.). Berlins Verteidiger Peter Pekarek zielte nach schönem Pass von Adrian Ramos am Gäste-Gehäuse vorbei (27.). Bei gefährlichen Kopfbällen von Ramos reagierte Tschauner super (42., 43.). Und auch von Ronnys Schüssen ließ er sich nicht überlisten.

Nach der Pause erhöhten die Hausherren, die noch immer ohne den verletzten Änis Ben-Hatira auskommen müssen, den Druck noch weiter. Gogia klärte gegen Niemeyer noch auf der eigenen Torlinie (61.) - dann schlug Sahar zu. Pekarik verhindert kurz vor dem Schluss gegen Sebastian Schachten noch den Ausgleich.

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