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FC St. Pauli: Michael Frontzeck attackiert den Schiedsrichter

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Frontzeck: "Das macht mich rasend"

29.11.2012, 09:22 Uhr | t-online.de

Fin Bartels und Felix Zwayer (Quelle: imago\Hübner)

Fin Bartels wird von Felix Zwayer des Feldes verwiesen. (Quelle: Hübner/imago)

Es war ein bitterer Abend für den FC St. Pauli. 90 Minuten hatten die Hamburger dem Tabellenführer die Stirn geboten, fast 70 davon mit nur zehn Mann. Doch am Ende stand die Mannschaft von Trainer Michael Frontzeck nach dem 0:1 bei Eintracht Braunschweig mit leeren Händen da. Nach dem Spiel ließ der Trainer seinem Frust freien Lauf, die Rote Karte gegen Fin Bartels aus der 22. Minute hatte den 48-Jährigen in Rage gebracht. "Das ist eine Gelbe Karte, Freistoß und Feierabend. Das war ein Witz. Das macht mich rasend. Das ist nur ganz schwer zu ertragen", sagte er nach dem Abpfiff.

Bartels war seitlich mit gestrecktem Bein in den Zweikampf mit Braunschweigs Benjamin Kessel gegangen, hatte sowohl Ball als auch Gegner getroffen - eine harte Entscheidung von Schiedsrichter Felix Zwayer.

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Kumbela erzielt den goldenen Treffer

Es war eine Szene, der Frontzeck maßgeblichen Anteil am Spielverlauf zuordnete. "Ich habe kein Problem damit, mit 0:1 beim Tabellenführer zu verlieren. Aber die Art und Weise stinkt mir gewaltig. Ich bin kein Freund davon, mit dem Finger auf den Schiri zu zeigen, aber der Schiedsrichter hat auf unglaubliche Art und Weise ins Spiel eingegriffen", sagte Frontzeck. Zu allem Überfluss wurde St. Pauli der Treffer von Jean-Claude Gyau wegen eines vermeintlichen Fouls an Eintracht-Keeper Daniel Davari zurückgepfiffen (72.). Auch diese Entscheidung war zumindest umstritten.

In Überzahl war Braunschweig aber das bessere Team und verdiente sich den Sieg. Schon vor dem Platzverweis hatte Torjäger Dominick Kumbela (17. Minute) den Primus in Führung geschossen. St. Pauli warf in der Schlussphase noch einmal alles nach vorne, nachdem die Gelb-Rote Karte gegen Kessel wieder für personellen Gleichstand gesorgt hatte. Der Ausgleich wollte dem Frontzeck-Team aber nicht mehr gelingen.

Quelle: t-online.de

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