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Hertha besiegt FSV 2:1 - Ingolstadt gegen Pauli 0:0

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Hertha-Verfolger patzen - Bochums höchster Saisonsieg

15.12.2012, 15:12 Uhr | dpa

Hertha besiegt FSV 2:1 - Ingolstadt gegen Pauli 0:0. Die Bochumer mit Torschütze Leon Goretzka (M) feiern einen klaren Sieg.

Die Bochumer mit Torschütze Leon Goretzka (M) feiern einen klaren Sieg. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Der TSV 1860 München hat den möglichen Sprung auf Tabellenplatz vier in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst. Die "Löwen" kamen gegen Dynamo Dresden nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und konnten die Niederlagen der Konkurrenten 1. FC Kaiserslautern und Energie Cottbus damit nicht nutzen.

Im Abstiegskampf feierte der MSV Duisburg nach einem zwischenzeitlichen Rückstand noch einen 4:2 (0:2)-Erfolg gegen Schlusslicht Jahn Regensburg, der VfL Bochum besiegte den SC Paderborn mit 4:0 (2:0). Tabellenführer ist zumindest noch bis zum Montag Hertha BSC, Eintracht Braunschweig kann mit drei Punkten gegen Union Berlin aber wieder vorbeiziehen.

Jos Luhukay ließ sich von der vorweihnachtlichen Stimmung inspirieren und griff gleich in die oberste Schublade der Vokabelkiste. "Die Hinrunde war wirklich ein Traum", befand der Trainer von Hertha BSC. Zur Weihnachtspause stehen die Zeichen beim Fußball-Zweitligisten aus Berlin klar auf Wiederaufstieg. Dank des 2:1-Sieges gegen den FSV Frankfurt und erneuter Strauchler der Konkurrenz hat Luhukays Team nun schon zehn Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang.

Hinter den beiden Liga-Dominatoren scheint es fast, als würden sich die Verfolger in Stehversuchen üben. Der Dritte 1. FC Kaiserslautern unterlag dem VfR Aalen mit 0:1 und verlor wie der Tabellenvierte Energie Cottbus (0:3 bei Erzgebirge Aue) weiter mächtig an Boden. Auch 1860 München verpasste es, näher heranzurücken - die "Löwen" enttäuschten am Sonntag beim 1:1 gegen Dynamo Dresden. Guillermo Vallori (80. Minute) glich die Gästeführung durch Cheikh Gueye (61. Minute) immerhin noch aus und sicherte einen Zähler.

Für die Pfälzer war es gar die dritte Niederlage in Serie - alles andere als die Bilanz eines potenziellen Aufsteigers. "Wir müssen uns jetzt zusammensetzen und die vergangenen Wochen analysieren, denn so geht es nicht weiter", erkannte Lauterns Kapitän Albert Bunjaku. Ähnlich angefressen waren die "Aufstiegs-Verweigerer" ("Bild"-Zeitung) aus Cottbus, deren Niederlage in Aue allerdings durch einen umstrittenen Elfmeter eingeleitet wurde. "Es kann eigentlich nicht schlimmer kommen. Das ist ein Scheißende für dieses Jahr", klagte Energie-Verteidiger Konstantin Engel.

Davon kann bei der Berliner Hertha keine Rede sein. Seit vier Monaten und 17 Punktspielen ist der Erstliga-Absteiger ungeschlagen, der maue Saisonstart längst vergessen. Gegen Frankfurt bewiesen Luhukays aufstiegswillige Profis Comeback-Qualitäten, als Marcel Ndjeng und der Brasilianer Ronny in den letzten acht Minuten den zwischenzeitlichen Rückstand noch in einen Sieg umwandelten.

Spannend bleibt die Lage in der Winterpause im Tabellenkeller. Fünf Vereine müssen sich als akut abstiegsgefährdet betrachten, Letzter bleibt Jahn Regensburg. Und das trotz einer komfortablen 2:0-Führung beim MSV Duisburg, die Francky Sembolo (11.) und André Laurito (40.) herausgeschossen hatten. Doch wie schon so oft in dieser Saison brachen die Oberpfälzer ein - und verloren nach Duisburger Toren von Goran Sukalo (52.), Ranisav Jovanovic (62.), Sören Brandy (63.) und Daniel Brosinski (88.) noch mit 2:4.

Der VfL Bochum fuhr im Kampf um den Klassenverbleib einen wichtigen Erfolg gegen den SC Paderborn ein - Mirkan Aydin (17./72.), Leon Goretzka (40.) und Kevin Scheidhauer (80.) trafen beim 4:0.

Weiter auf und ab geht es beim 1. FC Köln. Sechs Siege, acht Remis, fünf Pleiten - die Domstädter gehen mit einer mäßigen Bilanz in die Weihnachtspause, haben andererseits aber auch nur sechs Zähler Rückstand auf den Relegationsrang. Es passt zur Kölner Lage, dass am Wochenende das Kopfschütteln über die Punktverluste beim 0:0 gegen den SV Sandhausen überwog. "Das Ergebnis war nicht befriedigend, aber wir müssen die Situation annehmen", befand Coach Holger Stanislawski. Noch darf er auf eine Aufholjagd im kommenden Jahr hoffen.

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