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1860 München: Neujahr beginnt mit hitzigem Machtkampf

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Investor Ismaik schießt gegen die Löwen-Führung

03.01.2013, 15:37 Uhr | t-online.de, dpa

1860 München: Neujahr beginnt mit hitzigem Machtkampf. Investor Hasan Ismaik (li.) und Löwen-Präsident Dieter Schneider werden wohl keine Freunde mehr. (Quelle: imago/Sven Simon)

Investor Hasan Ismaik (li.) und Löwen-Präsident Dieter Schneider werden wohl keine Freunde mehr. (Quelle: Sven Simon/imago)

Gleich zu Beginn des neuen Jahres ist der Machtkampf beim TSV 1860 München zwischen Investor Hasan Ismaik und der Vereinsführung um Präsident Dieter Schneider neu entflammt. Ismaik warf in einem Interview mit der "tz" den Funktionären des Zweitligisten vor, "den Klub durch schlechtes Management und noch schlechtere Entscheidungen ruiniert zu haben".

Der Jordanier beschuldigte Schneider und seine Mitstreiter, sich nicht wirklich um die eigentlichen Probleme bei den Löwen zu kümmern. "Das Vereinsmanagement treibt politische Spielchen und käut die gleiche Geschichte über den Geist und die Tradition und die Schuldenfreiheit des Klubs wieder. Die Wahrheit ist, dass sie sich nicht wirklich um den Klub kümmern, sondern um ihre Ämter und ihr Ansehen in den Medien", rüffelte Ismaik.

Ismaik: "Schneider ist nicht ehrlich im Umgang mit mir"

Vor allem Präsident Schneider wurde von Ismaik schwer angegriffen. "Warum sollte ein alter Mann wie Schneider am Präsidentenposten festhalten? Die einzige Erklärung ist, dass seine persönlichen Interessen und sein Öffentlichkeitsdrang ihn dort halten", erklärte der Investor. Er respektiere zwar das Alter des 65-Jährigen. "Aber Schneider ist nicht ehrlich im Umgang mit mir, mit den Fans und auch nicht zu sich selbst. Er gibt ständig inhaltlich falsche Statements ab und wenn man ihn damit konfrontiert, streitet er alles ab und meint, das habe er so nicht gesagt", sagte Ismaik.

Die Entwicklung bei dem Münchner Traditionsklub sieht er mit Sorge: "Ich verfolge die finanziellen Belange des Vereins. Ansonsten wäre der Verein innerhalb eines Jahres kollabiert. Ich bin derjenige, der am meisten mit dem Verein sympathisiert und sich am meisten um ihn kümmert, weil mein Geld auf dem Spiel steht."

Vereinsmitglieder sollen handeln

Unverblümt rief er die Vereinsmitglieder zum Sturz der jetzigen Führung auf. "Sie sollten ihre Wahlentscheidungen mit dem Ziel prüfen, manche Klubverantwortlichen durch Personen zu ersetzen, die die 1860-Anliegen über ihre persönlichen Interessen stellen. Der Klub braucht frisches Blut und ich werde der Öffentlichkeit in München für Fragen diesbezüglich zur Verfügung stehen", erklärte der 36-Jährige.

Ismaik drohte indirekt damit, sein Engagement bei 1860 zu beenden: "Wenn mein Partner keinen Respekt zeigt und keine Konsultationen mit mir haben will, dann werde ich nicht länger bleiben. Sie holen dann vielleicht einen anderen Partner aus München, der sich bei Schwierigkeiten öffentlich zur Rede stellen lässt. Falls sie mir nicht die Chance geben, in die Bundesliga aufzusteigen und später in die Europa League oder Champions League zu kommen, dann hat dieses Investment keinen Wert für mich."

Ismaik hätte gerne Eriksson als Trainer gehabt

Zuletzt hatte es bei dem Traditionsklub heftige Irritationen um die vom Jordanier angeblich favorisierte Verpflichtung von Star-Coach Sven-Göran Eriksson gegeben. Die Vereinsführung hatte sich aber schließlich für Alexander Schmidt als Löwen-Coach entschieden.

Ismaik bedauerte diese. "Eriksson ist ein international anerkannter Coach mit großer Erfahrung. 1860 sollte aus dem dunklen Kanal auf den richtigen Weg kommen, von einem lokalen Klub zu einem Bundesligisten werden und später zu einem internationalen Klub. Eriksson ist ein Freund von mir. Er war bei seinen Besuchen sehr angetan von München und von 1860, seine Motive sind nicht materiell. Er will eine Erfolgsstory begründen und das Potenzial bei 1860 für einen Aufstieg nutzen. Sein Enthusiasmus ist das, was ich am meisten an ihm schätze."

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