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Fantreffen bei der DFL: "Noch viel Redebedarf"

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Fantreffen bei der DFL: "Noch viel Redebedarf"

08.01.2013, 15:00 Uhr | dpa

Fantreffen bei der DFL: "Noch viel Redebedarf". Michael Gabriel ist Leiter der Koordinationsstelle Fan-Projekte.

Michael Gabriel ist Leiter der Koordinationsstelle Fan-Projekte. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Fanvertreter und Deutsche Fußball Liga sind nach den monatelangen Streitigkeiten um das Sicherheitskonzept einen großen Schritt aufeinander zugegangen.

Über zwei Stunden lang saßen etwa 20 Verantwortliche auch aus der Ultra-Szene auf Einladung der DFL in Frankfurt/Main mit den Spitzenfunktionären Christian Seifert und Andreas Rettig zusammen. "Es gab viel Redebedarf und es gibt immer noch viel Redebedarf", sagte Jan-Henrik Gruszecki als Sprecher des Aktionsbündnisses "12:12" der Nachrichtenagentur dpa. "Die DFL hat klargestellt, dass sie künftig die Faninteressen noch mehr in den Mittelpunkt stellen wird."

Der neue DFL-Geschäftsführer Rettig kündigte an, dass voraussichtlich Ende März ein weiteres Treffen in dieser Runde stattfinden werde, bei dem die künftige Einbindung von Fanvertretern in den Strukturen von DFB und DFL besprochen werden soll. "Alle beim heutigen Treffen Anwesenden waren sich darüber einig, dass der Austausch notwendig ist, auch weil in vielen Punkten noch Redebedarf bestand und weiterhin besteht", sagte auch Rettig in einer DFL-Pressemitteilung. "Außerdem besteht Einigkeit darüber, dass generell ein besonderes Augenmerk auf die Wahrung von Faninteressen gelegt werden soll."

Konkrete Ergebnisse gab es nicht, Rettig hatte aber schon zuvor gewarnt, von einem Fangipfel zu sprechen. In der DFL-Zentrale waren neben Seifert und Rettig in Hendrik Große Lefert auch der Sicherheitsbeauftragte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sowie Sprecher der Fanbeauftragten, der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte, von "Unsere Kurve", "ProFans", "12:12" und "Kein Zwanni" dabei.

Gruszecki bestätigte, dass die Schweigaktionen in den Bundesliga-Stadien, die vor der Winterpause bundesweit für Aufsehen gesorgt hatten, in der Rückrunde nicht fortgeführt werden - es sei denn, "dass repressive Maßnahmen eingesetzt werden". Mit der Aktion hatten Fans zeitweise aus vielen Lagern unter anderen gegen verschärfte Sicherheitskontrollen und Einschränkung von Kartenkontingenten für Auswärtsspiele protestiert. Die Ligaversammlung hatte am 12. Dezember das mehrfach modifizierte Sicherheitskonzept verabschiedet.

Die organisierten Anhänger wollen den Fußball "fanfreundlicher machen", so Gruszecki. Auf der Tagesordnung im März könnte zum Beispiel das Verbot, Materialien für bestimmte Choreographien in die Arenen einzuführen, auf der Tagesordnung stehen.

"Ich empfand es positiv und auch glaubwürdig", sagte KOS-Sprecher Gabriel zu dem Treffen. Im Vorfeld habe es eine gewisse Skepsis in der Szene gegeben. Er ist aber ebenfalls überzeugt: "Die DFL ist langfristig daran interessiert, dass die Fans besser eingebunden werden." Und die vertretenen Gruppen hätten ihre Bereitschaft erklärt, zusammen mit dem Fußball an einer positiven Fankultur zu arbeiten.

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