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Aue räumt vor dem Saisonfinale auf: Baumann muss gehen

28.04.2013, 13:21 Uhr | dpa

Aue räumt vor dem Saisonfinale auf: Baumann muss gehen. Erzgebirge Aue trennte sich von Trainer Karsten Baumann.

Erzgebirge Aue trennte sich von Trainer Karsten Baumann. (Quelle: dpa)

Aue (dpa) – Angesichts der immer prekärer werdenden Lage im Abstiegskampf hat der FC Erzgebirge Aue kurz vor Saisonende sein Trainerteam entlassen.

Einen Tag nach dem 0:0 gegen den MSV Duisburg trennten sich die Sachsen nur drei Spieltage vor Schluss überraschend von Trainer Karsten Baumann und dessen Assistenten Marco Kämpfe. "Wir haben Karsten Baumann und Marco Kämpfe unsere Gründe für die sofortige Beurlaubung erläutert. Wir mussten handeln und eine Entscheidung im Sinne unseres Vereins treffen. Der Klassenerhalt hat oberste Priorität", sagte Präsident Lothar Lässig auf der Homepage des Vereins.

Am Montag soll auf einer Pressekonferenz bereits der neue Trainer vorgestellt werden. Als heißester Kandidat wird Falko Götz gehandelt. Das wäre vor allem brisant, weil Aue am kommenden Freitag bei dessen früherem Verein Hertha BSC antreten muss. "Wir wollen die Köpfe der Spieler frei bekommen, denn anscheinend gibt und gab es da eine Sperre. Wir erhoffen uns vom Trainerwechsel, ähnlich wie in Bochum, noch einmal einen Schub", ergänzte Lässig. Mit Baumann muss bereits der zehnte Trainer in der laufenden Zweitliga-Saison gehen.

Aue steht nach dem Unentschieden gegen Duisburg auf Tabellenplatz 15 und hat drei Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz. Seit vier Spielen ist die Mannschaft ungeschlagen, deshalb kam die Trennung zum jetzigen Zeitpunkt überraschend. Zwar steht aus den vergangenen sechs Partien nur ein Sieg zu Buche, doch die guten Leistungen gegen die Spitzenteams 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Braunschweig stimmten zuletzt alle positiv, dass der Klassenverbleib auch ohne Relegation gesichert werden kann.

Dass Baumann überhaupt gehen muss, kommt jedoch nicht unerwartet. Bereits vor den Partien am 7. Oktober gegen den SSV Jahn Regensburg (3:1), beim VfL Bochum am 5. April (3:0) und nach dem Spiel beim 1. FC Union Berlin (0:3) am 1. März stand sein Posten zur Disposition.
Zweimal rettete ihn der Sieg der Mannschaft, nach der Pleite in
Berlin musste an seiner Stelle Sportdirektor Steffen Heidrich seinen Posten räumen. Danach hatte Lässig die Trainerdiskussion für beendet erklärt.

Zuletzt wurden immer wieder Stimmen laut, dass weder Verein noch Baumann Interesse an einer Weiterführung des im Juni dieses Jahres auslaufenden Kontraktes haben. Baumann geht mit einer Bilanz von 12 Siegen, 12 Unentschieden und 19 Niederlagen in 43 Partien saisonübergreifend. Er hatte das Amt von Vorgänger Rico Schmitt am 22. Februar 2012 übernommen und vergangene Saison erst am letzten Spieltag den Klassenverbleib gesichert.

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