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Köln patzt erneut - Baumann muss in Aue gehen

28.04.2013, 15:49 Uhr | dpa

Köln patzt erneut - Baumann muss in Aue gehen. Die Kölner Christian Clemens (l) und Jonas Hector liegen nach dem Schlusspfiff ausgelaugt auf dem Rasen.

Die Kölner Christian Clemens (l) und Jonas Hector liegen nach dem Schlusspfiff ausgelaugt auf dem Rasen. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Mit dem mageren 1:1 (1:0) daheim gegen 1860 München hat Fußball-Zweitligist 1. FC Köln erneut zwei wichtige Punkte im Kampf um die Aufstiegsrelegation liegen gelassen und den Sprung auf Platz drei verpasst.

Damit kann Konkurrent 1. FC Kaiserslautern am Montag bei Energie Cottbus seinen Vorsprung weiter ausbauen - möglicherweise schon vorentscheidend.

Ansonsten ist im Aufstiegsrennen alles klar - am 31. Spieltag konnte es Eintracht Braunschweig Spitzenreiter Hertha nachmachen und nach 28 Jahren die Bundesliga-Rückkehr unter Dach und Fach bringen. Im Tabellenkeller musste sich neben Absteiger Jahn Regensburg auch Coach Karsten Baumann bei Erzgebirge Aue verabschieden.

Lange mussten sich die Eintracht-Fans am Freitag in Ingolstadt gedulden, in der Nachspielzeit war es soweit. Damir Vrancic sorgte per Freistoß (90.+2. Minute) für den Volltreffer ins Aufstiegsglück - und für den Startschuss einer langen Fußball-Party. Zunächst feierten Team und Fans noch getrennt, am Samstag empfingen mehr als 10 000 Anhänger die Mannschaft daheim. Inmitten des Jubels war der sonst so nüchterne Trainer kaum wiederzuerkennen: "Das ist der Wahnsinn", sagte Torsten Lieberknecht - und wurde zum Party-Einpeitscher.

Nur zu gerne würde auch Holger Stanislawski das Feierbiest geben. Doch sechs Tage nach dem unglücklichen 1:1 in letzter Sekunde beim MSV Duisburg gab es für Kölns Coach erneut nur einen Punkt - zu wenig im Rennen um Rang drei. Anthony Ujah (7.) brachte Köln in Front, "Löwen" Daniel Halfar (78.) glich jedoch zum Entsetzen der FC-Fans aus. "Wir waren mutlos. Wir haben keinen Schneid mehr gehabt", klagte Stanislawski. "Wir wollten nur noch verwalten."

Weiter im Rennen um Platz drei ist der FSV Frankfurt nach dem 3:1 gegen Dynamo Dresden. Yannick Stark, John Verhoek und Odise Roshi trafen, für die Gäste war das Tor von Pavel Fort zu wenig. Mit einem Sieg begann Hertha BSC bei St. Pauli seine Abschiedstournee: Sami Allagui (23.), Ronny (88.) und Sandro Wagner (90.) trafen, Lennart Thy (66.) und Daniel Ginczek per Foulelfmeter (85.) für das Heimteam. Der SC Paderborn und VfR Aalen trennten sich 2:2 (2:0). Mario Vrancic (14.) und Philipp Hofmann (19.) waren erfolgreich, Aalens Marcel Reichwein egalisierte per Doppelpack (64./Foulelfmeter/89.).

Oben ist vieles geklärt, auch unten ist drei Spieltage vor Schluss die erste Entscheidung gefallen. Nach dem 0:1 bei Union Berlin muss Regensburg zurück ins dritte Glied. Torsten Mattuschka besiegelte per Strafstoß den Absturz der Oberpfälzer. "Obwohl ein Abstieg natürlich immer sehr bitter ist, hat uns auch diese Saison einiges gebracht", sagte Jahn-Sportchef Franz Gerber der "Mittelbayerischen Zeitung".

Kaum noch zu verhindern ist auch der Abstieg des SV Sandhausen nach dem 0:1 gegen Bochum. Dagegen durfte sich VfL-Coach Peter Neururer an seinem 58. Geburtstag über den dritten Dreier in Folge freuen. "Mit dem Sieg haben wir mit dem direkten Abstieg nichts mehr zu tun", rechnete der Trainer-Rückkehrer vor.

Das gilt auch für Erzgebirge Aue, doch nach dem 0:0 gegen Duisburg trennte sich der Club am Sonntag von Baumann. "Der Klassenerhalt hat oberste Priorität", sagte Präsident Lothar Lässig angesichts von nur drei Punkten Vorsprung auf den Tabellen-16. aus Dresden.

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