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2. Bundesliga: Überholt FSV Frankfurt noch Köln und Lautern?

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2. Bundesliga: Überholt FSV Frankfurt noch Köln und Lautern?

03.05.2013, 11:54 Uhr | dpa

2. Bundesliga: Überholt FSV Frankfurt noch Köln und Lautern?. Die Frankfurter haben noch eine reelle Chance auf die 1.

Die Frankfurter haben noch eine reelle Chance auf die 1. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Willkommen im Schneckenrennen um Rang drei der 2. Bundesliga: Nach den Patzern der prominenten Konkurrenten 1. FC Kaiserslautern und 1. FC Köln mischt plötzlich auch Außenseiter FSV Frankfurt im Kampf um die Aufstiegsrelegation mit.

Nur noch zwei Punkte trennen die Hessen von Platz drei - und am Sonntag wird der Gang zum Betzenberg auf einmal zum Spitzenspiel im brisanten Dreikampf der 2. Fußball-Bundesliga. Im Tabellenkeller kann die nächste Entscheidung fallen: Der SV Sandhausen steht vor dem Abstieg. Erzgebirge Aue setzt im Überlebenskampf auf Trainer-Rückkehrer Falko Götz.

In Lautern hängt nach dem 2:4 bei Energie Cottbus der Haussegen aber so richtig schief. "Wir sind einfach nur dumm, die dümmste Mannschaft der 2. Liga", schimpfte FCK-Stürmer Mohamadou Idrissou nach der Pleite über seine Kollegen. So ganz unrecht hat der Kameruner nicht: Kläglich verspielte der Bundesliga-Absteiger einmal mehr die Chance, sich mit einem Sieg möglicherweise schon vorentscheidend im Rennen um Rang drei abzusetzen.

Nun geht das Zittern weiter - und das Überraschungsteam aus Frankfurt reist mit viel Selbstvertrauen zum Betzenberg. "Lautern ist zwar der klare Favorit. Aber wir haben nichts zu verlieren, sind sehr selbstbewusst und wollen sie ein bisschen ärgern", betont FSV-Profi Manuel Konrad. Lauterns Coach Franco Foda macht seinen strauchelnden Spielern aber Mut: "Wir haben es immer noch in der eigenen Hand."

Wie Lautern tritt auch Köln im Saison-Endspurt auf der Stelle. In den letzten beiden Spielen gaben die "Geißböcke" Siege noch aus der Hand, durch den Ausrutscher der Pfälzer ist aber vor dem Spiel am Samstag beim wiedererstarkten VfL Bochum wieder alles möglich. "Du bist immer zwischen ganz oben und ganz unten. Die Situation nagt auch an dir als Trainer", beschreibt FC-Coach Holger Stanislawski das Wechselbad der Gefühle. Routinier Kevin McKenna weiß nüchtern: "Wir brauchen jetzt drei Siege. Wir sind immer noch dran und dürfen den Kopf nicht hängen lassen."

Neuen Mut will auch Aues Hoffnungsträger Götz seinen Spielern im Abstiegskampf verleihen. Allerdings steht am Freitag der schwere Gang zu Spitzenreiter und Bundesliga-Rückkehrer Hertha BSC an. Nach dem vollbrachten Aufstieg dürfte das Heimspiel von Eintracht Braunschweig am Montag gegen Cottbus erneut eine Riesen-Party werden.

Abgestiegen ist bereits Jahn Regensburg, am 32. Spieltag könnte es nun auch Sandhausen treffen. Schon bei einem Sieg des Tabellen-16. Dynamo Dresden am Freitag gegen den SC Paderborn wäre der direkte Wiederabstieg besiegelt.

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