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Neururer und Stanislawski zoffen sich vor Zweitliga-Duell

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Schlagabtausch zwischen Neururer und Stanislawski

03.05.2013, 12:13 Uhr | sid

Neururer und Stanislawski zoffen sich vor Zweitliga-Duell. Streithähne: Peter Neururer (links) und Holger Stanislawski sind aneinander geraten. (Quelle: imago/Karin Hesseland)

Streithähne: Peter Neururer (links) und Holger Stanislawski sind aneinander geraten. (Quelle: imago/Karin Hesseland)

Da konnte Peter Neururer nicht nein sagen. "Bis dato habe ich mich mit Stani sehr gut verstanden. Aber wenn er sich fetzen will, kann er das gerne haben", sagte der Trainer des VfL Bochum dem "kicker" und dem Kölner "Express" und nahm die Einladung zur Privatfehde dankend an. Der verbale Schlagabtausch sorgt für zusätzliche Brisanz vor der Zweitliga-Partie zwischen Neururers Team und den von Holger Stanislawski trainierten 1. FC Köln am Samstag.

Beim Zoff der Trainer spielt Neururer dabei das Unschuldslamm. "Ich weiß nicht wirklich warum. Meines Wissens habe ich ihm gar nichts getan", sagte der Bochumer Coach über seinen Kölner Kollegen und dessen Attacken.

Stanislawski kontert Kritik

Doch Neururer weiß genau, worum es geht. Zunächst hatte der 58-Jährige als Sport1-Experte ausgeplaudert, dass der Kölner Christian Eichner wegen seiner hohen Punktprämie nicht eingesetzt werde. Dann kritisierte der Kölner Ex-Coach (1996-97), dass der FC mit der Verpflichtung des schon 30 Jahre alten Stefan Maierhofer die "vorgegebene Politik des Umbruchs ad absurdum geführt hat". Eine Kritik, bei der Neururer auch heute noch ausdrücklich bleibt.

Stanislawski wiederum hatte den als Trainer drei Jahre arbeitslosen Kollegen nach Erscheinen der Aussagen attackiert. "Irgendwelche Leute, die auf der Couch oder in Kneipen am Runden Tisch sitzen, interessieren uns herzlich wenig", sagte der FC-Trainer im Februar.

"Wie bei Profiboxern"

"Das muss er abkönnen", sagte Stanislawski nun: "Das ist wie bei Profiboxern, die werfen sich vor einem Kampf auch so einiges an den Kopf, hinterher ist es aber wieder gut." Doch das war, bevor Neururer ("Ich war von Kindesbeinen an FC-Fan") sich "fetzen" wollte.

Der sportliche Wert des ausverkauften Duells der beiden Traditionsklubs ist unterdessen unbestritten. Bochum braucht nach drei Siegen in drei Spielen unter Neururer weitere Punkte für den Klassenerhalt, Köln träumt als Vierter noch von der Relegation und damit der sofortigen Rückkehr in die Bundesliga.

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