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Party trotz Braunschweiger Nullnummer gegen Cottbus

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Party trotz Braunschweiger Nullnummer gegen Cottbus

06.05.2013, 22:48 Uhr | dpa

Party trotz Braunschweiger Nullnummer gegen Cottbus. Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht tanzt nach dem Spiel mit den Fans.

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht tanzt nach dem Spiel mit den Fans. (Quelle: dpa)

Braunschweig (dpa) - Die zahlreichen Aufstiegsfeiern haben bei den Fußball-Profis von Eintracht Braunschweig Spuren hinterlassen. Im ersten Zweitligaspiel nach der perfekt gemachten Bundesliga-Rückkehr musste sich die Eintracht mit einem 0:0 gegen Energie Cottbus zufrieden sein.

Trotz der mauen Nullnummer ließen sich die 20 445 Zuschauer im Eintracht-Stadion die gute Laune nicht verderben und feierten die nächste blau-gelbe Party. Vor dem Anpfiff standen die Cottbuser Spieler für die Aufsteiger Spalier. "Das haben wir uns aus England abgeschaut", sagte Verteidiger Uwe Möhrle.

"Ich bin zufrieden, aber es gab auch Momente der Unzufriedenheit. In der ersten Halbzeit waren wir gedanklich nicht auf dem Platz. Das habe ich moniert, und die zweite Halbzeit war dann besser", sagte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht im sky-Interview. Sein Kollege Rudi Bommer stellte fest: "Wir haben es in der ersten Halbzeit versäumt, das Tor zu machen."

Trainer Lieberknecht musste beim vorletzten Zweitliga-Heimspiel auf den verletzten Torjäger Domi Kumbela und auf den gesperrten Mirko Boland verzichten. Die auf vier Positionen veränderten Braunschweiger wirkten müde, Cottbus war spritziger und hatte in der ersten Halbzeit deutliche Vorteile sowie die besseren Möglichkeiten. Der starke Michael Schulze (33. Minute) traf aber nur den Pfosten.

Die einzige nennenswerte Eintracht-Chance im ersten Durchgang hatte Kapitän Dennis Kruppke (32.), der mit einem wuchtigen Kopfstoß an die Latte das Energie-Tor in Gefahr brachte. Ansonsten verbrachte Gäste-Keeper Thorsten Kirschbaum einen relativ ruhigen Abend, denn auch im zweiten Abschnitt kontrollierten die Lausitzer die Partie.

Erst in den letzten 20 Minuten investierte das Lieberknecht-Team mehr in die Offensive. Das war aber zu wenig, um das erste torlose Unentschieden im 32. Punktspiel zu verhindern. Damit misslang auch die Revanche für die Hinspiel-Niederlage in Cottbus.

 
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