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Lautern spielt um Aufstieg - Wer um den Ligaverbleib?

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Lautern spielt um Aufstieg - Wer um den Ligaverbleib?

12.05.2013, 19:57 Uhr | dpa

Lautern spielt um Aufstieg - Wer um den Ligaverbleib?. Die Spieler des 1.

Die Spieler des 1. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Meisterschaft für Hertha BSC, Erstliga-Träume beim 1. FC Kaiserslautern: Ein Jahr nach dem Abstieg aus dem Fußball-Oberhaus können die Pfälzer über den Umweg Relegation doch noch den direkten Wiederaufstieg perfekt machen.

Lautern gewann am vorletzten Spieltag bei Schlusslicht Jahn Regensburg mit 3:1 (2:1) und steht damit als Tabellendritter fest. Nun geht es am 23. und 27. Mai gegen den Bundesliga-16. - also gegen Fortuna Düsseldorf, den FC Augsburg oder 1899 Hoffenheim. "Wenn wir in die 1. Liga wollen, müssen wir jeden schlagen", sagte FCK-Keeper Tobias Sippel.

Jubeln durfte auch noch einmal Bundesliga-Rückkehrer Hertha BSC. Durch das 2:1 (1:0) beim auch in der kommenden Spielzeit nur zweitklassigen 1. FC Köln sicherten sich die Hauptstädter die Meisterschaft im Unterhaus. Im Tabellenkeller konnten sich am 33. Spieltag unter anderem die Traditionsclubs VfL Bochum und FC St. Pauli retten. Dagegen wird sich der Kampf um Platz 16 zwischen Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue erst am letzten Spieltag entscheiden.

Sechs Auswärtspartien in Serie konnte Lautern nicht gewinnen, in der Oberpfalz ließen sich die Pfälzer aber nicht stoppen. Erwin Hoffer (12. Minute) und Mohamadou Idrissou trafen früh. Philipp Ziereis verkürzte (27.), Willi Orban machte alles klar (84.). "Wir sind nicht der Favorit, das ist der Bundesligist", sagte Lauterns Coach Franco Foda mit Blick auf den Relegationsgegner. "Aber in zwei Spielen ist alles möglich." FCK-Vorstandschef Stefan Kuntz freute sich am Abend auf eine "Genuss-Zigarre".

Als Meister kehrt Hertha in die Bundesliga zurück. Lewan Kobiaschwili (36.) per Foulelfmeter und Alfredo Morales (55.) waren für die Gäste erfolgreich. Christian Clemens verkürzte (68.).

Im Kampf gegen die Abstiegsrelegation kommt es am 34. Spieltag zu einem sächsischen Fernduell. Dresden unterlag beim VfR Aalen mit 0:3 (0:1). Tim Kister (39.), Robert Lechleiter (79.) und Leandro (89.) per Foulelfmeter trafen, Dresdens Filip Trojan sah zu Unrecht Rot (87.). Nichts zu lachen hatte auch Aues Coach Falko Götz beim 0:1 (0:0) bei seinem Heimdebüt gegen den FC Ingolstadt. Caiuby (64.) sorgte für lange Gesichter bei den Hausherren. "Wir machen einfach das Tor nicht", klagte Götz. Aue muss nun zu Absteiger Sandhausen, Dresden empfängt Absteiger Regensburg. Da ist alles möglich.

Erleichterung beim St. Pauli: Die Kiez-Kicker besiegten den künftigen Erstligisten Eintracht Braunschweig mit 5:1 (2:0). Daniel Ginczek (7./11.), Fin Bartels (68.), Florian Bruns (70.) und Marius Ebbers (86.) sorgten für Hochstimmung. Gianluca Korte traf zum Ehrentreffer (89.). Nach zuletzt vier Siegen unter seinem neuen Coach Peter Neururer verlor Bochum zwar mit 1:2 (0:1) beim FSV Frankfurt, durfte aber den Klassenverbleib bejubeln. Marcel Gaus (22.) und John Verhoek trafen (68.) für die Hessen, Faton Toski für die Gäste (48.). "Jetzt freuen wir uns über den Klassenerhalt", sagte Neururer.

Für die neue Zweitliga-Saison kann auch der SC Paderborn planen nach dem 2:0 (1:0) gegen 1860 München. Mahir Saglik (4.) und Elias Kachunga (69.) stellten den Sieg sicher, bei den "Löwen" sah Moritz Volz Gelb-Rot (58.).

Union Berlin bezwang den MSV Duisburg mit 2:1 (0:0). Nach Kevin Wolzes Treffer (48.) drehten Christopher Quiring (59.) und Torsten Mattuschka per Foulelfmeter (81.) das Spiel. Energie Cottbus bezwang den SV Sandhausen 3:0 (2:0). Christian Bickel (24.), Boubacar Sanogo (41.) und Daniel Adlung (77.) trafen.

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