2. Bundesliga
Köln rettet einen Punkt in Paderborn10.08.2013, 15:08 Uhr | dpa, sid, t-online.de
Paderborns Daniel Brückner (Mitte) wird von den Kölnern Miso Brecko (li.) und Marcel Risse unter Druck gesetzt. (Quelle: dpa)
Der 1. FC Köln kommt in der 2. Bundesliga einfach nicht richtig in Tritt. Die Rheinländer retteten am 3. Spieltag beim 1:1 (0:1) in Paderborn zwar einen Punkt. Doch die Kölner warten nach zwei Unentschieden zum Auftakt weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Markus Krösche (15. Minute) erzielte vor 12.397 Zuschauern die Paderborner Führung. Kacper Przybylko (90.+3) glich in der Nachspielzeit für die Domstädter aus.
Im zweiten Samstagsspiel setzte sich der Karlsruher SC mit 2:0 (0:0) beim FC Ingolstadt durch. Ilian Micanski (58.) und Selcuk Alibaz (64.) trafen im zweiten Durchgang für den Zweitliga-Aufsteiger.
In Paderborn hatten die Gastgeber gleich bei mehreren Aktionen Pech. In Durchgang eins fehlte der Mannschaft von André Breitenreiter bei den Aluminiumtreffern von Elias Kachunga (2., Pfosten) und Uwe Hünemeier (43., Latte) nur wenige Zentimeter zum Torerfolg. In der Schlussphase fehlten den Gastgebern nach dem Last-Minute-Treffer von Przybylko nur wenige Sekunden zum Sieg.
Köln enttäuschte über weite Strecken der Partie. Die Lücken in der FC-Abwehr waren riesig. Köln hatte nur wenige Torchancen zu verzeichnen. Die Gäste wirkten lethargisch, willensschwach und auch körperlich nicht auf der Höhe. Erst als Paderborn sich in der zweiten Hälfte weiter und weiter nach hinten orientierte, waren die Kölner drückend.
Beim Aufsteiger Karlsruher SC läuft es zu Saisonbeginn hingegen sehr gut. Die Badener sind sogar weiter ohne Gegentreffer. Der KSC gewann in Ingolstadt verdient und hat nach drei Spieltagen bereits sieben Punkte auf dem Konto. Micanski (58.) brachte die Badener in Führung, Alibaz (64.) besiegelte schließlich den zweiten Auswärtserfolg. Ingolstadt wartet somit noch immer auf den ersten Saison-Zähler und rutschte auf den letzten Tabellenplatz ab.
Beide Mannschaften begannen vor 5687 Zuschauern äußerst zurückhaltend, Ballkontrolle war oberstes Gebot. Erst nach einer halben Stunde zog der KSC das Tempo an und kam prompt zu ersten Chancen. Zunächst brachte Jan Mauersberger das Kunststück fertig, den Ball aus nur zwei Metern an den Pfosten zu setzen. Insgesamt präsentierte sich Karlsruhe spielerisch reifer gegen Gastgeber, die gegen die gut organisierte Gäste-Abwehr kein probates Mittel fanden.
10.08.2013, 15:08 Uhr | dpa, sid, t-online.de
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