0:1 bei Abstiegskandidat
Herber Dämpfer für Kaiserslautern14.09.2013, 15:01 Uhr | sid
Zweikampfverhalten: Sandhausens Florian Hübner (hinten) und Olivier Occean vom 1. FC Kaiserslautern kommen sich in die Quere. (Quelle: dpa)
Herber Dämpfer für den 1. FC Kaiserslautern: Die Pfälzer mussten sich beim Abstiegskandidaten SV Sandhausen mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und steckten den nächsten Rückschlag im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga ein. Dagegen freute sich Sandhausen nach dem entscheidenden Treffer von Frank Lönig (85.) über den zweiten Saisonsieg, mit dem das Team die Abstiegsränge verließ.
Dagegen machte der FC St. Pauli einen großen Sprung nach oben. Nach dem 2:1 (1:0)-Erfolg gegen den FSV Frankfurt kletterten die Hanseaten zumindest vorübergehend auf den vierten Tabellenrang. Die frühe Führung beim dritten Saisonsieg erzielte ausgerechnet John Verhoek (3.), der vor der Saison vom Main an die Elbe gewechselt war. Nach der Pause legte Marc Rzatkowski (58.) das 2:0 nach. Der FSV konnte durch ein Eigentor von St. Paulis Marcel Halstenberg (63.) nur noch verkürzen.
Im wahrscheinlich letzten Spiel unter Interimstrainer Oliver Schäfer wurde Willi Orban zum Unglücksrabe beim FCK - er hatte Lönig den Ball bei einer Abwehraktion an die Hacke geschossen, FCK-Torhüter Tobias Sippel konnte nicht mehr reagieren. Die Niederlage wird die Trainersuche in Kaiserslautern forcieren. Als Favorit auf die Nachfolge des entlassenen Franco Foda gilt Kosta Runjaic, der zuletzt den MSV Duisburg trainiert hatte.
Schäfer gelang auch im zweiten Anlauf kein Sieg. Olivier Occean (4.) und Markus Karl (10.) wurden in einer starken Anfangsphase der Gäste vermeintliche Tore wegen Abseitsstellungen zurecht nicht anerkannt. Danach ließ der Druck der Lauterer nach, viele Fouls und Unterbrechungen störten den Spielfluss.
In der zweiten Halbzeit mühte sich Kaiserslautern, Sandhausen in die Defensive zu drängen. Das gelang aber allenfalls phasenweise. Torchancen waren auf beiden Seiten sehr selten, klare Gelegenheiten gab es lange gar nicht mehr. Passenderweise entschied ein Billardtor das Spiel. "Wir hätten vorher den Deckel schon draufmachen müssen. Erzielen wir hier das 1:0, läuft alles ganz anders", sagte Schäfer.
Vor 27.863 Zuschauern am Millerntor erwischten St. Pauli einen Start nach Maß. Nach einer scharfen Hereingabe von Kevin Schindler reagierte Verhoek schneller als FSV-Neuzugang Joan Oumari und ließ seinem letztjährigen Mitspieler Patric Klandt im Frankfurter Tor keine Chance. Danach waren die Gäste das etwas bessere von zwei wenig überzeugenden Teams. Die zweite Halbzeit hätte beinahe erneut mit einem Blitztor von Pauli begonnen, doch Lennart Thy stand beim Abspiel von Christopher Buchtmann im Abseits.
Frankfurt war weiter besser, doch Pauli traf erneut. Dabei hatte Rzatkowski aber Glück: Er hatte den Ball nicht richtig getroffen, dieser hoppelte jedoch aus 20 Metern in Tor. Noch kurioser das 2:1: Edmond Kapllani schoss den Ball hoch in die Luft, der Albaner ging mit Pauli-Keeper Philipp Tschauner und Halstenberg zu Boden, vom Hinterteil des Außenverteidigers flog der Ball ins Tor. Frankfurts Nils Teixeira sah wegen zwei Fouls innerhalb von sechs Minuten Gelb-Rot (89.).
"Ich kann nicht unbedingt sagen, dass wir die bessere Mannschaft waren", meinte Pauli-Coach Michael Frontzeck bei Sky: "Frankfurt hat es gut gemacht und wir mussten uns mächtig strecken."
14.09.2013, 15:01 Uhr | sid
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