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Peter Neururer platzt beim VfL Bochum der Kragen

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Neururer platzt der Kragen  

Keine "Wohlfühlstube VfL" mehr

01.10.2013, 13:16 Uhr | sid

Peter Neururer platzt beim VfL Bochum der Kragen. Seit April 2013 ist Peter Neururer beim VfL Bochum als Cheftrainer tätig. (Quelle: imago/Team 2)

Seit April 2013 ist Peter Neururer beim VfL Bochum als Cheftrainer tätig. (Quelle: Team 2/imago)

Peter Neururer hatte schon immer seinen ganz eigenen Humor. Nach seiner gelungenen Rettungsmission beim Zweitligisten VfL Bochum gab er zahlreiche Kostproben: Den Klassenerhalt in der vergangenen Saison nahm er zum Anlass, sich die Haare blau und weiß zu färben, das Klub-Logo auf seine Stirn zu malen und sich so in eine TV-Show zu setzen. Kurze Zeit später gefiel er sich als Donald-Duck-Imitator. Doch nun ist die Zeit für Späße vorbei. Nach drei Niederlagen in neun Tagen platzte dem Kultcoach erstmals in seiner zweiten Amtszeit beim VfL der Kragen.

Vor zwei Wochen schnupperte der VfL Bochum nach dem 2:0-Sieg beim jetzigen Spitzenreiter SpVgg Greuther Fürth an den Aufstiegsrängen. Drei Niederlagen folgten. "Keine Frage, die Mannschaft hat krass versagt", sagte Neururer mit Blick auf das 0:1 am neunten Spieltag beim SV Sandhausen. Was folgte, war eine denkwürdige Standpauke im Beisein des Sportvorstands Christian Hochstätter. Schließlich habe seine Mannschaft "die gesamte Entwicklung seit April durch die katastrophale Leistung in Sandhausen aufs Spiel gesetzt", sagte Neururer. Das Spiel gegen den FC Ingolstadt am kommenden Spieltag erklärte er kurzerhand zum "Endspiel um die Stimmungslage".

Altherren-Fußball und Schnick-Schnack-Schnuck

Zwei Wochen zuvor hatte sich der Trainer noch ganz anders angehört. "So macht Fußball Spaß", sagte Neururer nach der Partie gegen Fürth und prophezeite: "Köln wird sich bald absetzen. Aber dahinter sehe ich kein Team, das besser besetzt oder stärker ist als wir." Es folgten Niederlagen gegen den VfR Aalen (1:2) und Eintracht Frankfurt im Pokal (0:2). Das Fass zum Überlaufen brachte die Last-Minute-Niederlage in Sandhausen, nach der sich der VfL plötzlich auf Rang 14 wiederfand.

Neururer sprach von "Altherren-Fußball, bei dem ich hätte mitspielen können - aber ich hätte mich dafür ausgepfiffen". Mit Ausnahme von Andreas Luthe, der nach einer Notbremse die Rote Karte sah, Slawo Freier und Marcel Maltritz seien alle "unwürdig" gewesen, das VfL-Trikot zu tragen. Neururer wollte Selbstüberschätzung bemerkt haben. Eine Aktion zum Fremdschämen führte gar dazu, dass er Namen nannte: "Es kann nicht sein, dass Tasaka und Cwielong beim Stand von 0:0 in der dritten Spielminute Schnick-Schnack-Schnuck spielen, um zu entscheiden, wer den Freistoß ausführen soll. Das ist respektlos gegenüber dem Gegner. Das habe ich mir einmal anschauen müssen, das gibt es nicht noch einmal."

Keine "Wohlfühlstube-VfL" mehr

Nun soll es nach dem Willen des Coaches "die Wohlfühlstube VfL" nicht mehr geben. "Wir werden nicht aufgrund dieser katastrophalen Leistung das Team komplett umstellen. Aber Fakt ist auch: Jedem droht die Bank", sagte Neururer. Keine Frage: Ein halbes Jahr nach seiner Amtsübernahme als "Feuerwehrmann" brennt es mal wieder beim VfL.

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